Die Seite Details der Wahlergebnisse der Präsidentschaftswahlen in den Vereinigten Staaten gibt in einer Übersicht weiterführende Informationen zu den einzelnen Wahlen. Sechs unterschiedliche Farben stehen jeweils für eine Partei. Pfeilsymbole vor den Namen der Politiker geben Auskunft über ihre eventuell vorangegangenen Kandidaturen oder (Vize-)Präsidentschaften.

Übersicht der Wahlergebnisse

Amts-zeit Wahl-jahr Präs.-Nr.Die 3. Spalte der Tabelle (Überschrift „Präs.Nr.“) führt die Nummer des Präsidenten im Amt. Grover Cleveland wird wegen seiner getrennten Amtszeiten doppelt gezählt (Nr. 22 und Nr. 24). Ebenso Donald Trump (Nr. 45 und Nr. 47). Gewinner (Präsident)Fettgedruckte (Vize-)Präsidenten konnten mehr als eine Wahl gewinnen: 13 Präsidenten gewannen zwei aufeinanderfolgende Wahlen, Franklin D. Roosevelt gewann als einziger vier (aufeinanderfolgende) Wahlen, Grover Cleveland und Donald Trump gewannen als zwei nicht direkt aufeinanderfolgende Wahlen. 11 Vizepräsidenten waren zwei (aufeinanderfolgende) Amtszeiten im Amt. Andere bedeutendeAls „bedeutender Kandidat“ wird hier jeder Kandidat gezählt, der mindestens 1 % der Stimmen am Wahltag für Wahlen seit einschließlich 1824 oder der mindestens fünf Wahlmännerstimmen für Wahlen bis einschließlich 1820 erhielt. (Diese Spalte ist eventuell nicht vollständig.) KandidatenKandidaten für das Vizepräsidentenamt Vizepräsident VizeP.Nr.Die 7. Spalte der Tabelle (Überschrift „VizeP.Nr.“) führt die Nummer des Vizepräsidenten im Amt. 1 1789 1. John Adams  (parteilos) John Jay  (parteilos) Robert H. Harrison  (parteilos) John Rutledge  (parteilos)  John Adams war zuerst parteilos, galt ab 1792 als Föderalist, das heißt als Anhänger der Politik George Washingtons. Erst 1794 kam es zur ordentlichen Gründung der Föderalistischen Partei.(Für die Statistik zählt er als Föderalist.) 1. 2 1792 ↓ ⇙ John Adams  (Föderalist) Bei der Wahl 1792 gab es quasi keinen Gegenkandidaten zu George Washington, der ohne Gegenstimme zum Präsidenten gewählt wurde. Daher wurde für die Bestimmung des Vizepräsidenten eine zweite Wahl abgehalten, bei der es auch mehrere Kandidaten gab. John Adams ging aus dieser Wahl als Sieger hervor.George Clinton  (Demokr.-Republik. Partei)  3 1796 2. Es gab in der Geschichte der USA insgesamt zwei Amtszeiten, in denen Präsident und Vizepräsident zwei unterschiedlichen Parteien angehörten: In der Amtszeit von 1796 bis 1800 (Nr. 3) gehörte Thomas Jefferson der Demokratisch-Republikanischen Partei an, während sein Vizepräsident John Adams Föderalist war. Die 20. Amtszeit von 1864 bis 1868 gehörte dem republikanischen Präsidenten Abraham Lincoln und seinem demokratischen Vizepräsidenten Andrew Johnson.War das erste Auftreten des Falles einer ungleichen Parteizugehörigkeit von Präsident und Vizepräsident noch dem alten Wahlsystem von vor 1804 geschuldet, so war beim zweiten Mal die Gründung einer neuen Partei relativ zeitnah vorausgegangen: 1864 amtierte mit Abraham Lincoln der erste republikanische Präsident der USA. (Ähnliches passierte bereits 1828, als mit Andrew Jackson erstmals ein Demokrat Präsident wurde und dieser vom damals noch zur Demokratisch-Republikanische Partei gehörenden John C. Calhoun unterstützt wurde. Als Jackson gewann und Calhoun dessen Vizepräsident wurde, kann John C. Calhoun zu den Demokraten gezählt werden.) Thomas Jefferson  (Demokr.-Republik. Partei) Thomas Pinckney  (Föderalist) Aaron Burr  (Demokr.-Republik. Partei) Samuel Adams  (Demokr.-Republik. Partei) Oliver Ellsworth  (Föderalist) ↓ George Clinton  (Demokr.-Republik. Partei)  2. 4 1800 3. ↓ Aaron Burr  (Demokr.-Republik. Partei) Offiziell galt 1800 noch die Regelung, das der Zweitplatzierte zum Vizepräsidenten ernannt wird. Innerhalb der Republikaner galt Thomas Jefferson jedoch als Quasi-Spitzenkandidat und Aaron Burr als Kandidat für das Vizepräsidentenamt. ⇘,(↓ ⇙,↓ ⇙) John Adams  (Föderalist) Charles Cotesworth Pinckney  (Föderalist)  3. 5 1804 ↓Charles Cotesworth Pinckney  (Föderalist)   † 4. 6 1808 4. ↓,(↓) Charles Cotesworth Pinckney  (Föderalist)  7 1812 DeWitt Clinton  (Föderalist /Friedenspartei)  † 5. 8 1816 5. Rufus King  (Föderalist)  6. 9 1820 (kein Gegenkandidat) 10 1824(2) 6. Andrew Jackson(2)  (Demokr.-Republik. Partei) William H. Crawford  (Demokr.-Republik. Partei) Henry Clay  (Demokr.-Republik. Partei)  7. 11 1828 7. ⇘ John Quincy Adams (Nationalrepublikanische Partei) 12 1832 (↓) Henry Clay (Nationalrepublikanische Partei)William Wirt (Anti-Masonic Party)John Floyd (Nullifier Partei („Die Unabhängigen“)) 8. 13 1836 8. William Henry Harrison  (Whig) Hugh Lawson White  (Whig-Partei) Daniel Webster  (Whig-Partei) Willie P. Mangum  (Whig mit Stimmen der Nullifiers) 9. 14 1840 9.10.  † ⇘,(⇙) Martin Van Buren  (Demokratische Partei)  nicht besetzt (aufgerückt) 10. 15 1844(1) 11. (↓,↓) Henry Clay  (Whig-Partei) James G. Birney (Liberty Party) 11. 16 1848(1) 12.13. Lewis Cass  (Demokratische Partei) (↓,⇘,⇙) Martin Van Buren (Free Soil Party) nicht besetzt (aufgerückt) 12. 17 1852 14. Winfield Scott  (Whig-Partei) John P. Hale (Free Soil Party)  † 13. 18 1856(1) 15. John C. Frémont  (Republikanische Partei) (⇙ ⇘) Millard Fillmore (American Party/ (Whig) ) 14. 19 1860(1) 16.17. Stephen A. Douglas (Nördliche Demokratische Partei)⇙ John C. Breckinridge (Südliche Demokratische Partei)John Bell (Constitutional Union Party) 15. 20 1864 George B. McClellan  (Demokratische Partei)  nicht besetzt (aufgerückt) 16. 21 1868 18. Horatio Seymour  (Demokratische Partei)  17. 22 1872 Horace Greeley  (Demokratische Partei /Liberalrepublikaner)  † 18. 23 1876(3) 19. Samuel J. Tilden(3)  (Demokratische Partei)  19. 24 1880(1) 20.21. Winfield Scott Hancock  (Demokratische Partei) James B. Weaver (Greenback Party) nicht besetzt (aufgerückt) 20. 25 1884(1) 22. James G. Blaine  (Republikanische Partei) Benjamin Franklin Butler (Greenback Party/Anti-Monopolist)John St. John (Prohibition Party)  † 21. 26 1888(2) 23. ⇘ Grover Cleveland(2)  (Demokratische Partei) Clinton B. Fisk (Prohibition Party)Alson Streeter (Union Labor Party) 22. 27 1892(1) 24. ⇘ Benjamin Harrison  (Republikanische Partei) (↓) James B. Weaver (Populist Party)John Bidwell (Prohibition Party) 23. 28 1896 25.(26.)Ist die Nummer eines Präsidenten in runden Klammern gesetzt, so bedeutet dies, dass der jeweilige Präsident noch nicht gewählt wurde, sondern nur vom Amt des Vizepräsidenten auf das Präsidentenamt nachgerückt war und in der darauf folgenden Wahl dann selbst siegen konnte. William Jennings Bryan  (Demokratische Partei /Populist Party)  † 24. 29 1900 ↓ William Jennings Bryan  (Demokratische Partei) John G. Woolley (Prohibition Party) nicht besetzt (aufgerückt) 25. 30 1904 26. Alton B. Parker  (Demokratische Partei) Eugene V. Debs (Sozialistische Partei)Silas C. Swallow (Prohibition Party) 26. 31 1908 27. (↓,↓) William Jennings Bryan  (Demokratische Partei) ↓ Eugene V. Debs (Sozialistische Partei)Eugene W. Chafin (Prohibition Party)  † 27. 32 1912(1) 28. (⇘,⇘ ⇙) Theodore Roosevelt (Progressive Party)⇘ William Howard Taft  (Republikanische Partei) ↓,(↓) Eugene V. Debs (Sozialistische Partei)↓ Eugene W. Chafin (Prohibition Party) 28. 33 1916(1) Charles Evans Hughes  (Republikanische Partei) Allan Louis Benson (Sozialistische Partei)Frank Hanly (Prohibition Party) 34 1920 29.(30.) James M. Cox  (Demokratische Partei) (↓,↓,↓) Eugene V. Debs (Sozialistische Partei)Parley P. Christensen (Farmer-Labor Party) nicht besetzt (aufgerückt) 29. 35 1924 30. John W. Davis  (Demokratische Partei) Robert M. La Follette (Progressive Party/Sozialistische Partei) 30. 36 1928 31. Al Smith  (Demokratische Partei)  31. 37 1932 32.(33.) ⇘ Herbert Hoover  (Republikanische Partei) Norman Thomas (Sozialistische Partei) 32. 38 1936 Alf Landon  (Republikanische Partei) William Lemke (Union Party) 39 1940 Wendell Willkie  (Republikanische Partei)  33. 40 1944 Thomas E. Dewey  (Republikanische Partei)  nicht besetzt (aufgerückt) 34. 41 1948(1) 33. ↓ Thomas E. Dewey  (Republikanische Partei) Strom Thurmond (Dixiecrats)(⇙) Henry A. Wallace (Progressive Party) 35. 42 1952 34. Adlai Ewing Stevenson II  (Demokratische Partei)  36. 43 1956 ↓ Adlai Ewing Stevenson II  (Demokratische Partei)  44 1960(1) 35.(36.) ⇙ Richard Nixon  (Republikanische Partei)  nicht besetzt (aufgerückt) 37. 45 1964 36. Barry Goldwater  (Republikanische Partei)  38. 46 1968(1) 37.[38.]Nach dem Rücktritt des Vizepräsidenten Spiro Agnew in seiner zweiten Amtszeit wurde Gerald Ford von Richard Nixon zum neuen Vizepräsidenten ernannt. Damit war zum ersten Mal in der Geschichte der USA eine Person in das vakant gewordene Amt des Vizepräsidenten nachrückt. Dies war möglich, seit dem 1967 der 25. Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten verabschiedet wurde.Nachdem Nixon dann ein Jahr später selbst zurücktrat, rückte Ford als 38. US-Präsident nach. Er war somit der erste und bisher einzige Präsident der USA, der nie gewählt wurde. [daher die eckige Klammer um die Präsidenten-Nummer 38 in der Tabelle] Somit fand gleich darauf der 25. Zusatzartikels bereits zum zweiten Mal Anwendung und Nelson Rockefeller wurde von Gerald Ford auf den freigewordenen Stuhl des Vizepräsidenten gesetzt. Bei der direkt darauf folgenden Wahl 1976 unterlag Ford schließlich dem Demokraten Jimmy Carter. ⇙ Hubert H. Humphrey  (Demokratische Partei) George Wallace (American Independent Party)39.40.41. 47 1972 George McGovern  (Demokratische Partei) John G. Schmitz (American Independent Party) 48 1976 39. ⇘ ⇙ Gerald Ford  (Republikanische Partei)  42. 49 1980 40. ⇘ Jimmy Carter  (Demokratische Partei) John B. Anderson  (Unabhängig) Ed Clark (Libertarian Party) 43. 50 1984 (⇙) Walter Mondale  (Demokratische Partei)  51 1988 41. Michael Dukakis  (Demokratische Partei)  44. 52 1992(1) 42. ⇘,(⇙) George H. W. Bush  (Republikanische Partei) Ross Perot  (Unabhängig)  45. 53 1996(1) Bob Dole  (Republikanische Partei) ↓ Ross Perot (Reform Party) 54 2000(2) 43. ⇙ Al Gore(2)  (Demokratische Partei) Ralph Nader (Green Party) 46. 55 2004 John Kerry  (Demokratische Partei)  56 2008 44. John McCain  (Republikanische Partei)  47. 57 2012 Mitt Romney  (Republikanische Partei)  58 2016(2) 45. Hillary Clinton  (Demokratische Partei)  48. 59 2020 46. Donald Trump  (Republikanische Partei)  49. 60 2024 47. Kamala Harris  (Demokratische Partei)  50.

Legende und Erklärungen

Bedeutung der Farben & Statistik: {| style="text-align:center" 6 Parteienund deren Farben 45Präsidenten 48Vizepräsidenten 1 0 1 1 4 6 16 18 4 2 19 21

Bedeutung der Pfeilsymbole vor den Namen

0.) Allgemeine Erklärung: Die Pfeilsymbole zeigen die vorangegangenen Kandidaturen oder (Vize-)Präsidentschaften eines Politikers. Dabei liegt den Symbolen folgendes Prinzip zugrunde: Die Pfeile stehen immer vor dem Namen des entsprechenden Politikers und zeigen aus der Richtung, in der sich die Tabellenspalte mit seinem früheren Amt befindet. Für einen Kandidaten zum Beispiel (mittige Spalte), der früher schon einmal Vizepräsident war (Spalte rechts davon), zeigt der Pfeil von rechts; war er früher schon einmal Präsident (Spalte links davon), dann zeigt der Pfeil auch von links. →,⇐ Horizontale Pfeile beziehen sich auf dieselbe Amtszeit. ↘,↙,↓,⇙,⇓,⇘ Schräge oder senkrechte Pfeile beziehen sich auf die direkt vorangegangene Wahl/Amtszeit. Pfeile in Klammern beziehen sich auf frühere, nicht aber die direkt vorangegangene Wahl/Amtszeit. Pfeile mit Komma getrennt deuten darauf hin, dass ein Politiker bereits an mehreren früheren Wahlen/Amtszeiten teilgenommen hat.(z. B.: (⇘,⇙) Theodore Roosevelt (32. Amtszeit) war früher Präsident und in einer anderen vorangegangenen Amtszeit Vizepräsident.) Pfeile ohne Komma und nur mit Leerzeichen getrennt deuten darauf hin, dass ein Politiker mehrere Ämter in einer Amtszeit innehatte.(z. B.: (⇙ ⇘) Millard Fillmore (18. Amtszeit) war in einer früheren Amtszeit erst Vize- und dann Präsident)

1.) Bedeutung der Pfeile für Personen mit vorangegangenen Kandidaturen (einfache Pfeile →,↘,↙,↓):