Hans-Jörg Kirstaedter (* 23. Februar 1936; † 21. Oktober 2012 in BerlinTraueranzeige der Familie, Tagesspiegel vom 28. Oktober 2012, S. 15) war ein deutscher Mediziner.
Leben Hans-Jörg Kirstaedter wurde nach seinem Medizinstudium im Jahr 1961 an der Freien Universität Berlin promoviert. 1972 habilitierte er sich dort mit einer onkologischen Arbeit. Als Professor für Innere Medizin war er an der FU Berlin tätigWalter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s who. 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 636. und leitete viele Jahre lang die Klinik für Innere Medizin am Vivantes-Klinikum Berlin-Spandau.
1992 wurde er als Gutachter der Krebserkrankung Erich Honeckers bei dessen Haftprüfung herangezogen.Haftverschonung wäre zu begrüßen, Ärztliche Berichte über den Gesundheitszustand des Häftlings Erich Honecker, Der Spiegel Nr. 43 vom 19. Oktober 1992
Nach der Gründung des Berliner Tumorzentrums war Kirstaedter stellvertretender Vorsitzender des regionalen Tumorzentrums Spandau e.V.
Veröffentlichung Ein Beitrag zur Diagnose und Differentialdiagnose der Tumoren der Beckenknochen : Unter besonderer Berücksichtigung der primären Knochentumoren (Diss.), Berlin 1961
Einzelnachweise
Weblinks Übersicht des Tumorzentrums Berlin (PDF-Datei; 163 kB)
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