Die Brumaire-Klasse war eine U-Boot-Klasse der französischen Marine im Ersten Weltkrieg.

Zwischen 1911 und 1913 wurden 16 Zweihüllenboote der Klasse gebaut. Während des Weltkrieges gingen drei Einheiten durch Feindeinwirkung verloren: Ein Boot ging vor der türkischen Küste verloren, zwei weitere in der Adria. Ein Boot wurde von der österreichischen Marine erbeutet und bis zum Kriegsende erfolgreich eingesetzt. Die Boote, die den Krieg überstanden, wurden großteils Anfang der 1920er verschrottet, das letzte Boot 1930.

Boote der Klasse Brumaire (Q 60) Stapellauf: 29. April 1911 Verbleib: 1930 verschrottet Frimaire (Q 62) Stapellauf: 26. August 1911 Verbleib: 1923 verschrottet Nivose (Q 63) Stapellauf: 6. Januar 1912 Verbleib: 1921 verschrottet Foucault (Q 70) Stapellauf: 15. Juni 1912 Verbleib: am 15. September 1915 vor Cattaro durch ein österreich-ungarisches Flugzeug versenkt Euler (Q 71) Stapellauf: 12. Oktober 1912 Verbleib: in den 1920ern verschrottet Franklin (Q 72) Stapellauf: 22. März 1913 Verbleib: 1922 verschrottet Faraday (Q 78) Stapellauf: 27. Juni 1911 Verbleib: 1921 verschrottet Volta (Q 79) Stapellauf: 23. September 1911 Verbleib: im Oktober 1922 verschrottet Newton (Q 80) Stapellauf: 20. Mai 1912 Verbleib: im Dezember 1925 verschrottet Montgolfier (Q 81) Stapellauf: 18. April 1912 Verbleib: 1921 verschrottet Bernoulli (Q 83) Stapellauf: 1. Juni 1911 Einsatz: Bernoulli drang am 4. April 1916 in den Hafen von Cattaro ein und beschädigte das Heck des österreich-ungarischen Zerstörers Csepel. Am 28. Juli 1917 kollidierte Bernoulli nach einem beiderseits erfolglosen Torpedogefecht mit dem deutschen U-Boot U 47. Verbleib: am 13. Februar 1918 auf eine Seemine gelaufen und gesunken. Joule (Q 84) Stapellauf: 7. September 1911 Verbleib: am 1. Mai 1915 während der Schlacht von Gallipoli auf Seeminen gelaufen und gesunken Coulomb (Q 85) Stapellauf: 13. Juni 1912 Verbleib: 1919 verschrottet Arago (Q 86) Stapellauf: 29. Juni 1912 Verbleib: 1921 ausgemustert, 1931 verschrottet Curie (Q 87) Stapellauf: 18. Juli 1912 Einsatz: Curie sank am 20. Dezember 1914 bei dem Versuch, in die österreichisch-ungarische Marinebasis Pola einzudringen. Das Boot wurde gehoben und von der Österreichischen Marine als SM U-14 in Dienst gestellt. Verbleib: nach Kriegsende Rückgabe an Frankreich und 1923 verschrottet Le Verrier (Q 88) Stapellauf: 31. Oktober 1912 Verbleib: 1925 verschrottet

Siehe auch Liste französischer U-Boot-Klassen

Weblinks Französische U-Boote. battleships-cruisers.co.uk (englisch)

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