Anatomie eines Unfalls ist ein deutscher Fernsehfilm von Werner Röwekamp aus dem Jahr 1971. Das kriminologische Fernsehspiel erschien als 19. Folge der Filmreihe Der Staatsanwalt hat das Wort.
Handlung Der Fernfahrer Kurt Marquardt hat sich vor Gericht für eine Tat zu verantworten, die zwei junge Menschen das Leben kostete. Ein Bruchteil von Sekunden machte aus einem unbescholtenen Mann einen Verbrecher. Im Gerichtssaal sehen sich aber auch alle Anwesenden gezwungen, ihr eigenes Verhalten, ihre moralische Mitverantwortung zu überprüfen. Was war geschehen? Wo lagen die Ursachen für diese Tat?
Die Zeitung "Neue Zeit" gibt die Handlung wie folgt wieder:
Produktion Anatomie eines Unfalls entstand 1971 im Zuständigkeitsbereich des Deutschen Fernsehfunks, Bereich Unterhaltende Dramatik – Redaktion „Der Staatsanwalt hat das Wort“. Szenenbild: Heinz-Helmut Bruder; Dramaturgie: Jutta Schütz; Kommentare: Peter Przybylski.
Das Filmmaterial ist zum größten Teil verschollen.
Rezeption Im Neuen Deutschland vom 27. August 1971 fand der Film ein positives Echo. Es wurde hervorgehoben, man könne den Zuschauer auch „ohne atemberaubende Verbrecherjagd und knallharten Schlagabtausch an den Bildschirm fesseln.“ Weiter war die Rede von einem dramaturgisch geschickten Aufbau und wohldurchdachten Montagen. Gegenüber früheren Staatsanwalt-Folgen sei der erläuternde Kommentar auf ein Minimum beschränkt und günstiger platziert worden.Rezension in Neues Deutschland vom 27. August 1971
Literatur Andrea Guder: Genosse Hauptmann auf Verbrecherjagd. ARCult Media, Bonn 2003, S. 107–112.
Weblinks
Anatomie eines Unfalls Fernsehen der DDR (Memento)
Einzelnachweise
Kategorie:Filmtitel 1971 Kategorie:Fernsehfilm (DDR) Kategorie:Schwarzweißfilm Anatomie Eines Unfalls