Aleksander Marek Kowalski (* 7. Oktober 1902 in Warschau; † 4.-7. AprilAleksandr Gurianov (Red.): Убиты в Катыни : книга памяти польских военнопленных (Die in Katyn Getöteten : Ein Gedenkbuch der polnischen Kriegsgefangenen). Memorial, Moskau 2015, ISBN 978-5-78700-123-5, S. 391. 1940 in Katyn) war ein polnischer Eishockeyspieler.

Karriere mini|hochkant|Gedenktafel für die durch den NKWD ermordeten polnischen Olympioniken in der St. Florians-Kathedrale in Warschau Aleksander Kowalski arbeitete parallel zu seiner Karriere als Eishockeyspieler für das polnische Eisenbahnministerium sowie eine Stadtsparkasse. Mit AZS Warschau gewann er zwischen 1926 und 1931 fünf Mal in Folge den polnischen Meistertitel. Im Zweiten Weltkrieg diente er als Reservist im Rang eines Leutnants in der Polnischen Armee und geriet in sowjetische Kriegsgefangenschaft. Am 3. April 1940 wurde er im Zuge des Massakers von Katyn vom NKWD ermordet.

International Für die polnische Eishockeynationalmannschaft nahm Kowalski an den Olympischen Winterspielen 1928 in St. Moritz und 1932 in Lake Placid teil. Insgesamt bestritt er 31 Länderspiele für Polen von 1926 bis 1932.

Erfolge und Auszeichnungen 1927: Polnischer Meister mit AZS Warschau 1928: Polnischer Meister mit AZS Warschau 1929: Polnischer Meister mit AZS Warschau 1930: Polnischer Meister mit AZS Warschau 1931: Polnischer Meister mit AZS Warschau

Weblinks

Aleksander Kowalski auf der Website des Polski Komitet Olimpijski

Einzelnachweise

Kategorie:Eishockeynationalspieler (Polen) Kategorie:Olympiateilnehmer (Polen) Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Winterspiele 1928 Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Winterspiele 1932 Kategorie:Polnischer Meister (Eishockey) Kategorie:Militärperson (Zweite Polnische Republik) Kategorie:Opfer des Massakers von Katyn Kategorie:Pole Kategorie:Geboren 1902 Kategorie:Gestorben 1940 Kategorie:Mann