Monika Hornig-Sutter (* 16. Januar 1943 in Geretsried) ist eine deutsche Politikerin (SPD).
Leben und Beruf Hornig-Sutter besuchte die Schule in Geretsried und Bad Tölz. Nach der Schule studierte sie Kunstgeschichte, Archäologie und Alte Geschichte in München, wo sie 1968 mit der Promotion abschloss. Sie arbeitete danach als wissenschaftliche Mitarbeiterin an einem Forschungsprojekt über barocke Deckenmalerei in Deutschland und war am Aufbau und der Leitung eines Forschungsinstituts für Keramik beteiligt. 1974 wurde sie staatlich anerkannte Sachverständige für Keramik, im Jahr darauf begann sie freiberuflich als Sachverständige auf dem Gebiet der Keramik und in der Keramikforschung.
Politik Hornig-Sutter trat der SPD 1972 bei. Sie gehörte dem Bezirksausschuss von München-Obermenzing an.
Von 1978 bis 1982 war sie Mitglied des Bayerischen Landtags. Sie wurde im Wahlkreis Oberbayern gewählt und gehörte den Ausschüssen für Eingaben und Beschwerden sowie für Sozial-, Gesundheits- und Familienpolitik an.
1982 klagte die Mutter von vier Kindern gegen eine Klausel in Artikel 131 der Verfassung des Freistaates Bayern ein.Bitte keine gelehrten Frauen. In: Die Zeit, Nr. 48/1982. Später reichte sie beim Bayerischen Verwaltungsgerichtshof eine Normenkontrollklage gegen die verpflichtende Teilnahme von Mädchen am Handarbeits-Unterricht ein. Der Klage wurde 1987 stattgegeben.
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