miniatur|Helene Aeckerle Helene Aeckerle (* 12. Januar 1875 in Arensburg, Oesel in Livland; † 27. September 1940 in Paderborn) war eine deutsche Autorin und Übersetzerin.Lucia Hacker: Schreibende Frauen um 1900, ISBN 3825898857, S. 139 OnlineHans-Gert Roloff: Die Deutsche Literatur: Die Deutsche Literatur von 1890 bis 1990, S. 362. Online
Leben Aeckerle kam in Arensburg zur Welt. Ihr Vater war Oberlehrer am städtischen deutschen Gymnasium. Später war sie in Berlin ansässig und arbeitete dort von 1919 an als Fürsorgerin in leitender Stellung. Sie veröffentlichte Prosa. Zusammen mit Adda Goldschmidt übersetzte sie 1905 Wladimir Korolenkos Roman Der seltsame Mensch ins Deutsche.
Werke Stille Wasser. Novellen. – Hamburg: Schultze, 1904 Prismen. Weihnachtliche Geschichten. – Hamburg: Gutenberg-Verlag, 1906Aus der Dekabristenzeit, Band 1, S. 388 Online Die Vagabundenkreatur. Märchen. (Zeitschriftenbeitrag in Moderne Kunst 28 (1913–1914), S. 231 ff.) Übersetzung Wladimir Galaktionowitsch Korolenko: Der seltsame Mensch. Buchschmuck von Karl Holz. Schneider, Berlin 1923.
Literatur Franz Brümmer: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 1. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 28. (Digital) Deutsches Literaturlexikon. Das 20. Jahrhundert, Bd. 1: Aab-Bauer, Walter de Gruyter, 2000, ISBN 3-907820-00-2, S. 81
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