Martin Loos (* 4. Juli 1904 in Zirndorf; † 15. Februar 1978 ebenda) war ein deutscher Politiker (SPD).

Leben und Beruf Loos machte die Berufsausbildung als Mechaniker und Metalldrücker und besuchte Fachkurse sowie Kurse der Volkshochschule Nürnberg. 1928 übernahm er den elterlichen Metallwarenbetrieb und wurde Mitglied der Handwerkskammer Nürnberg und der Spiel- und Metallwarenhersteller-Innung Fürth.

Während des Zweiten Weltkriegs wurde er in die Wehrmacht einberufen, ehe er nach München dienstverpflichtet wurde. Im September 1945 wurde er zum Abteilungsleiter des Referats für Soziales, Versicherungen und Jugend in der Stadtverwaltung von Zirndorf ernannt. Nebenamtlich war er für die Organisation der Volkshochschule, Kurse für die berufslose Jugend sowie für die Neuerrichtung der Städtischen Volksbibliothek zuständig.

In Zirndorf wurde die Martin-Loos-Straße nach ihm benannt.

Politik Loos engagierte sich in der sozialistischen Arbeiterjugend und trat 1921 in die SPD ein. Bis 1933 gehörte er dem Zirndorfer Stadtrat an. Nach dem Krieg beteiligte er sich am Wiederaufbau des SPD-Ortsvereins Zirndorf. 1946 wurde er in den Kreistag gewählt. Von 1966 bis 1972 war er stellvertretender Landrat.

Von 1950 bis 1970 gehörte er dem Bayerischen Landtag an. Er gewann dabei stets das Direktmandat im Stimmkreis Nürnberg-Land, Fürth-Land, zuletzt im Stimmkreis Fürth-Land, Neustadt an der Aisch.

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Einzelnachweise

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