Gretl Dupont (gebürtig Margarete Scherk; * 16. März 1893 in Homburg vor der Höhe; † 29. November 1965 in Los Angeles) war eine deutsche Schauspielerin.

Leben und Wirken Die gebürtige Margarete Scherk trat bereits vor dem Ersten Weltkrieg am Theater auf und arbeitete anfänglich als gastierende Tourneekünstlerin. In den 1920er Jahren folgten erste kleinere Aufgaben beim Film, so 1926 in Das graue Haus und in Verbotene Liebe. Im März 1930 heiratete sie in London den bekannten Filmregisseur E. A. Dupont, mit dem sie zum Jahresbeginn 1933 in die USA auswanderte.

Dort nahm Gretl Dupont 1939 ihre Arbeit als Schauspielerin wieder auf und wirkte vor allem während des Zweiten Weltkriegs mit winzigen Rollen in einer Reihe von Hollywood-Filmen mit, die vor allem von deutschen Exilanten wie Wilhelm Dieterle, Henry Koster und Fritz Lang inszeniert wurden. Einige dieser Produktionen besaßen antinazistische und propagandistische Inhalte. 1949 beendete Gretl Dupont endgültig ihre Filmtätigkeit.

Filme 1926: Das graue Haus 1926: Verbotene Liebe 1939: Der Glöckner von Notre Dame 1940: Paul Ehrlich – Ein Leben für die Forschung 1940: Escape 1941: So Ends Our Night 1941: Underground 1941: Die ewige Eva 1942: Der Major und das Mädchen 1942: Auch Henker sterben 1943: Gefährliche Flitterwochen 1943: Bomber’s Moon 1943: Die Wacht am Rhein 1943: Days of Glory 1944: Dr. Wassells Flucht aus Java 1948: Street Corner 1949: Kesselschlacht (Battleground)

Literatur Kay Weniger: „Es wird im Leben dir mehr genommen als gegeben …“. Lexikon der aus Deutschland und Österreich emigrierten Filmschaffenden 1933 bis 1945. Eine Gesamtübersicht. ACABUS Verlag, Hamburg 2011, ISBN 978-3-86282-049-8, S. 569.

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