Lizum (betont auf -zum, von rätoromanisch lozza: „Schlamm, Kotlache“, aus lateinisch lutum: „Leim, Kitt, Kot“) bedeutet Alm als Bestandteil eines Almnamens. Die Bedeutung ergibt sich aus der ursprünglich kotigen Beschaffenheit dieser Weidefläche. Vergleichbar damit ist der im Tiroler Deutschen verwendete Almname Kotalm. Eine Lizum ist in der Regel am Talschluss gelegen.
Der Almname kommt in Österreich vor in
Axamer Lizum, ein Gebiet bei Axams und Wattentaler Lizum, ein Gebiet bei Wattenberg
Literatur Johannes Kramer: Italienische Sprache und Literatur an der Jahrtausendwende: Beiträge zum Kolloquium zu Ehren von Ignazio Toscani. Buske Verlag, 2002, S. 210 ().
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