miniatur|Aerospatiale Dauphin, 1982 Hongkong miniatur|Slingsby T-67M-200 Firefly, ehemals RHKAAF, 2010 in Belgien Die Royal Hong Kong Auxiliary Air Force, kurz RHKAAF () war eine Hilfseinheit der Royal Air Force mit Sitz in Hongkong. In Vorbereitung der Übertragung der Souveränität Hongkongs vom Vereinigten Königreich auf die Volksrepublik China, wurde die Einheit am 1. April 1993 aufgelöst.

Obwohl technisch gesehen, eine bewaffnete militärische Einheit, in den Reihen der RAF-Geschwader, war sie zuletzt vorwiegend im zivilen Bereich bei der Bereitstellung von nichtmilitärischen Luftfahrtaufgaben in der Kolonie beteiligt. Hierzu zählten die Unterstützung der Polizei, Such- und Rettungsaufgaben, Flugambulanz und Feuerbekämpfung aus der Luft.

Nach der Auflösung der Royal Hong Kong Auxiliary Air Force (RHKAAF) wurden die früheren zivilen Dienste und Aufgaben der Organisation von der Stadtregierung Hongkong als Government Flying Service (GFS) fortgeführt bzw. übernommen und der breiten lokalen Bevölkerung weiter zur Verfügung gestellt.

Geschichte Die RHKAAF entstand im Jahr 1949 als Teil der Hong Kong Defence Force. Von 1949 bis 1950 wurde sie als Hong Kong Auxiliary Air Force bezeichnet. Der Zusatztitel "Royal" wurde erst 1951 von König George VI. genehmigt. Die RHKAAF wurde schließlich am 1. April 1993 aufgelöst. Alle nichtmilitärischen Operationen wurden von da an vom Government Flying Service, kurz: GFS, einer neu geschaffenen zivilen Einheit mit dem ursprünglichen Wartungspersonal der RHKAAF, übernommen. Die verbleibenden militärischen Aufgaben wurden an andere RAF-Einheiten, die in der Kolonie stationiert waren, übertragen.

Nach Übertragung der Souveränität im Jahr 1997, gingen die militärischen Aufgaben an die in Hongkong stationierte chinesische Garnison der Volksbefreiungsarmee über.

Die RHKAAF war von 1979 bis 1993 auf dem Flughafen Kai Tak und einer Außenstelle auf dem Shek Kong Airfield stationiert.

Das Personal der RHKAAF waren eine Mischung aus Voll- und Teilzeitkräfte. Die meisten wurden lokal rekrutiert, in den letzten Jahren meist Hongkong-Chinesen. Die Ränge waren ähnlich denen der Royal Air Force.

Verwendete Luftfahrzeuge Model Anzahl Zeitraum Sikorsky S-70A Black Hawk / UH-60 Blackhawk 3 1992–1993 Sikorsky S-76C 2 1991–1993 Sikorsky S-76A 6 1990–1993 Slingsby T-67M-200 Firefly 4 1987–1993 Beech B200C King Air 2 1987–1993 Aérospatiale SA-365-C Dauphin 2 3 1980–1990 Cessna 404 Titan 1 1979–1987 SAL Bulldog 1 1977–1988 Britten-Norman Islander 1 1972–1993 Beech B23 Musketeer II 2 1971–1979 Aérospatiale Alouette III SA3160 4 1965–1980 Auster AOP9 4 1965–1971 Westland Widgeon 2 1958–1965 Supermarine Spitfire XIX 2 1954–1955 Supermarine Spitfire F24 8 1952–1955 Supermarine Spitfire XVIII 6 1951–1952 Auster T7 4 1950–1971 Harvard IIB 11 1950–1958 Auster AOP6 5 1949–1971 Auster V 1 1949–1950 De Havilland DH.60 Moth 2 1941 De Havilland DH.87 Hornet Moth 2 1941 Avro Tutor 621 4 1936–1941 Avian IVM Cadet 631 4 1934–1941 Avian IVM 616 3 1930–

Weblinks

, abgerufen am 9. Februar 2016 (englisch) Hong Kong Defense Forces – 1991. (englisch)

Einzelnachweise

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