Semide ist eine Ortschaft und ehemalige Gemeinde in Portugal.

Geschichte Der Ortsname geht vermutlich auf die Zeit der Araber (8. bis 11. Jahrhundert) und dem arabischen Begriff für feines Mehl zurück. Der Ort wurde im Zuge der Reconquista neu besiedelt und als Kleinstadt (Vila) Sitz eines Kreises. Der Ort wuchs insbesondere, seit Mitte des 12. Jahrhunderts hier das Kloster Mosteiro de Santa Maria de Semide, auch Mosteiro de Nossa Senhora da Assunção entstand. Im 16. Jahrhundert erfuhr der Ort deutliche Erweiterungen unter dem Bischof von Coimbra, und 1541 besuchte der König das Kloster.Eintrag des Klosters von Semide in der portugiesischen Denkmalliste SIPA (unter Cronologia), abgerufen am 18. Februar 2015

Nach Auflösung der Kirchenorden und im Verlauf der Verwaltungsreformen nach der Liberalen Revolution 1822 und dem folgenden Miguelistenkrieg schwand die Bedeutung des Ortes. 1853 wurde der Kreis Semide aufgelöst und als Gemeinde dem Kreis Miranda do Corvo angegliedert. 2013 wurde die Gemeinde Semide im Zuge der Gemeindereform in Portugal aufgelöst und mit Rio Vide zu einer neuen Gemeinde zusammengeschlossen.

Verwaltung Semide war eine Gemeinde (Freguesia) im Kreis (Concelho) von Miranda do Corvo. Am hatte die Gemeinde Einwohner auf einer Fläche von km².

Im Zuge der administrativen Neuordnung in Portugal wurde die Gemeinde Semide am 29. September 2013 aufgelöst und mit Rio Vide zur neuen Gemeinde União das Freguesias de Semide e Rio Vide zusammengeschlossen.Veröffentlichung der administrativen Neuordnung im Gesetzesblatt Diário da República vom 28. Januar 2013, abgerufen am 18. Februar 2015 Sitz der neuen Gemeinde wurde Semide.

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Einzelnachweise

Kategorie:Miranda do Corvo Kategorie:Ehemalige Freguesia in Portugal Kategorie:Gemeindeauflösung 2013