Oscar Dennard (* 13. Juni 1928 in Memphis; † 1960 in Kairo) war ein US-amerikanischer Jazzpianist.

Leben und Wirken Oscar Dennard besuchte die Gibbs Highschool in St. Petersburg (Florida),Rosalie Peck, Jon Wilson: St. Petersburg’s Historic 22nd Street South. S. 60. lebte später in Memphis (Tennessee)Information bei Mose Allison. Blues Access. und in Des Moines, bevor er ab Mitte der 1950er Jahre bei Lionel Hampton arbeitete.W. Royal Stokes: Living the Jazz Life: Conversations with Forty Musicians about Their Careers. S. 15. Er wirkte auch bei einigen Aufnahmesessions Hamptons mit, bekam jedoch nur selten Gelegenheit für Soli, wie etwa bei einer Quartett-Session (Besuch auf einem Wolkenkratzer) im Jahr 1956 für Jazztone mit Hampton, Oscar Pettiford und Gus Johnson.Complete Jazztone Recordings. Fresh Sound Records Im Januar 1956 nahm Dennard in Triobesetzung für das Label Henson mit Joe Benjamin (Bass) und Osie Johnson (Schlagzeug) auf; die Aufnahmen blieben jedoch unveröffentlicht.Living Blues, Volumes 41–49, Living Blues Publications, 1978 Dennard wirkte 1958 bei Aufnahmen von A. K. Salim für Savoy RecordsDiskografische Hinweise. jazzdisco.org und von Jesse Powell (Blow Man Blow auf Jubilee Records, 1959) mit.

Mit dem Trompeter Idrees Sulieman bildete Dennard ein Quartett, dem der Bassist Jamil Nasser und der Schlagzeuger Buster Smith angehörten. Die Dennard/Sulieman-Band ging 1959 auf eine Tournee durch Europa und Nordafrika, mit Stationen u. a. in Paris, Zürich St. Gallen und Tunesien. In Paris spielten sie am 11. März 1959 mit Lester Young, René Urtreger und Jimmy Gourley; der D.B. Blues wurde vom französischen Rundfunk mitgeschnitten, blieb aber unveröffentlicht. In Tanger nahm Dennard, produziert von Jacques Muyal, im Studio des dortigen Radiosenders im Juli 1959 sein einziges Album unter eigenem Namen auf, Legendary Oscar Dennard, das beim japanischen Label Somethin’ Else erschien.Henry M. Shteamer: Sie spielten darauf u. a. Jazzstandards wie All of You oder Stella by Starlight und Charlie-Parker-Nummern (Confirmation). Bei seiner Ankunft in Ägypten erkrankte Dennard an Typhus und starb 1960 in Kairo.Jazz Journal International, Volume 52, Billboard Limited, 1999, S. 10.

Slide Hampton bezeichnete Dennard als „a great pianist, a real genius the most people never heard of“. Auch sein Weggefährte Idrees Sulieman würdigte den Pianisten, dessen Fähigkeiten in den wenigen vorliegenden Aufnahmen nicht adäquat eingefangen seien.Greg Robinson: Remembering Idrees. jazzhouse.org Dennard wirkte zwischen 1956 und 1959 bei 18 Aufnahmesessions mit.Tom Lord Discography

Weblinks

Marc Myers: Porträt. jazzwax.com, 2017.

Einzelnachweise

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