Franz Vogt (* 23. September 1920 in Gießen; † 12. Februar 2006 ebenda) war ein deutscher Kaufmann und Unternehmer.
Werdegang Vogt war Sohn des Firmengründers des Büromöbelherstellers Franz Vogt & Co. (VOKO) in Pohlheim bei Gießen. Nach dem frühen Tod seines Vaters übernahm er die Leitung des Unternehmens.
Er war Präsident der IHK Gießen sowie Vorsitzender des Verbands der Deutschen Büromöbelindustrie in Wiesbaden, Vizepräsident des Verbands der europäischen Stahlbüromöbelhersteller (FEMB) und Ehrenpräsident des Verbands der europäischen Büromöbelhersteller (FEMB).
Vogt gehörte zudem dem Vorstand der Deutschen Industrie- und Handelskammer an.
Aus seinem Privatvermögen gründete er die gemeinnützige Franz-Vogt-Stiftung. Sie stellte der Universität Gießen zwischen 1988 und 2000 die Mittel zur jährlichen Verleihung der Franz-Vogt-Preise in den Sektionen Geisteswissenschaften und Naturwissenschaften zur Verfügung.
Ehrungen 1971: Verdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland 1980: Großes Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland 1990: Großes Verdienstkreuz mit Stern der Bundesrepublik Deutschland 1991: Hessischer Verdienstorden Ehrensenator der Universität Gießen Ehrenpräsident der IHK Gießen
Literatur Vogt, Franz. In: Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s who. 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 1286. Herrmann A. L. Degener, Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer?, Bd. 29 (1990).
Weblinks Satzung der Franz-Vogt-Preise
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