Die Herbert Nenndorf GmbH wurde als Plagiatsfalle von dem Automobil-Journalisten Halwart Schrader erfunden.Halwart Schrader: In seinem zusammen mit Harald H. Linz verfassten und 1985 erschienenen Standardwerk Die große Automobil-Enzyklopädie. 100 Jahre Geschichte, 2500 Marken aus 65 Ländern hat er diesen fiktiven deutschen Hersteller von Automobilen aufgeführt, um Plagiate nachweisen zu können. Die DVD-Version von 2008 erwähnt Nenndorf nicht mehr.Die internationale Automobil-Enzyklopädie - 125 Jahre Marken und Modelle. United Soft Media Verlag, 2008. Vgl.

Nach eigenen Angaben hat Schrader erfolgreich Regressansprüche gegen Plagiatoren geltend gemacht.

Unternehmen Die fiktive Unternehmensgeschichte lautet im Enzyklopädieeintrag:

Aufnahme in der Fachliteratur Nenndorf wurde in Publikationen verschiedener Verlage und Autoren übernommen. Darunter Ulrich Kubisch: Oldtimer Markt. Sonderheft Nr. 2. 100 Jahre Automobil. Wiesbaden 1986, S. 134. Ulrich Kubisch: Oldtimer Markt. Sonderheft Nr. 3. Deutsche Auto-Marken von A–Z. Wiesbaden 1986/87, S. 99. Ulrich Kubisch: Deutsche Automarken von A–Z. VF Verlagsgesellschaft, Mainz 1993, ISBN 3-926917-09-1, S. 100. Marián Šuman-Hreblay: Automobile Manufacturers Worldwide Registry. McFarland & Company Publishers, London 2000, ISBN 0-7864-0972-X, S. 209. (englisch) die Internetseite Allcarindex.Allcarindex (abgerufen am 27. Februar 2015) Die deutschsprachige Wikipedia führte Nenndorf bis zum 25. Februar 2015 als realen Hersteller.Herbert Nenndorf – Version vom 25. Februar 2015, 08:31 Uhr

Literatur Harald H. Linz, Halwart Schrader: Die große Automobil – Enzyklopädie: 100 Jahre Geschichte – 2500 Marken aus 65 Ländern. BLV-Verlag, 1985, ISBN 978-3-405-12974-3. Harald H. Linz, Halwart Schrader: Die große Automobil – Enzyklopädie: 100 Jahre Geschichte – 2500 Marken aus 65 Ländern. 2., durchgesehene Auflage. BLV-Verlag, 1986, ISBN 3-405-12974-5.

Einzelnachweise

Kategorie:Fiktive Organisation