Der Metal Hammer Award ist ein deutscher Musikpreis und wird vom deutschen Metalmagazin Metal Hammer zwischen 2009 und 2018 sowie ab 2024 jährlich vergeben. Der Preis ist nicht zu verwechseln mit den Metal Hammer Golden Gods Awards des britischen Metal Hammer.
Allgemeines Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des Magazins wurden im Jahre 2009 erstmals die Metal Hammer Awards vergeben.o.A.: Metal Hammer Awards 2009. In: Metal Hammer, Ausgabe April 2009, Axel Springer Mediahouse München GmbH, München 2009, S. 10–11 Über die Preisvergabe entscheidet eine vom Magazin ausgesuchte Jury aus Musikern, die Redaktion und die Leser des Magazins.metal-hammer.de: Metal Hammer Awards 2009 Neben Preisen in den Kategorien bestes Album, bestes Debütalbum, beste deutsche Band, beste internationale Band werden Preise in den Kategorien Legende, God of Riff (bester Gitarrist), Metal Anthem (bestes Lied), Up and Coming (bester Newcomer) sowie Maximum Metal (beste Persönlichkeit) verliehen. Bei der ersten Preisverleihung im Jahre 2009 wurden zusätzlich noch Preise für den besten Internetauftritt und die größte Fannähe verliehen.
Kategorien Abgestimmt kann jedes Jahr in zehn Kategorien (2009 zwölf Kategorien). Diese definieren/definierten sich wie folgt:
Bestes Album: Als Basis für die Entscheidungen sollen die vom Metal Hammer veröffentlichten Reviews zu Musikalben dienen, von denen jeden Monat über 100 veröffentlicht werden. 2009 konnte für alle Alben votiert werden, die von Januar 2008 bis Sommer 2009 erschienen sind. Seitdem beginnt der gültige Veröffentlichungszeitraum im Sommer des Vorjahres einer Awardverleihung und endet etwa ein Jahr später im Sommer unmittelbar vor einer Verleihung.
Beste deutsche Band: Gestimmt werden soll für deutsche Bands, „die die internationale Szene nachhaltig beeinflussen sowie im Ausland große Erfolge feiern“.
Beste internationale Band: Abgestimmt werden soll für die beste nichtdeutsche Band.
Legende: In dieser Kategorie wird eine Person gesucht, die die Metal-Szene nachhaltig prägte, so dass sie auch noch in der Zukunft als bedeutende Person für diese Musik angesehen werden dürfte.
Riff-Gott: Gewählt werden soll in dieser Kategorie der beste Gitarrist einer Awardperiode.
Beste Live Band: Insbesondere bei dieser Kategorie geht es um den Momentanen Eindruck der Bands. Entscheidend sind in erster Linie nur die Performances in der jeweiligen Awardperiode.
Metal-Hymne 20xx: Abgestimmt werden soll für das beste, bzw. eingängigste Metallied einer jeweiligen Awardperiode.
Aufsteiger 20xx: Ermittelt werden soll die beste Newcomerband einer Awardperiode. Es sollen sowohl der subjektive Eindruck der Live-Qualitäten als auch der Musik selbst miteinbezogen werden.
Bestes Debüt: In dieser Kategorie zählen nur die Alben an sich von Newcomerbands.
Maximum Metal-Band: Entschieden werden soll, welche Band das Metal-Hammer-Motto Maximum Metal! „am Überzeugendsten auf und abseits der Bühne lebt.“
Beste Online-Präsenz: In dieser nur 2009 freigeschalteten Kategorie galt es, für den ansprechendsten und besten Webauftritt einer Band zu votieren.
Größte Fannähe: Ebenfalls nur 2009 vergeben wurde hier die Band gekürt, die sich am Fannähesten zeigte und so in der Öffentlichkeit einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat.
Die Preisträger 2009 Die Preisverleihung fand im Rahmen des Wacken-Open-Air-Festivals statt. Moderiert wurde die Veranstaltung von der Holy-Moses-Sängerin Sabina Classen.metal-hammer.de: Die METAL HAMMER Awards 2009: Tony Iommi, Slipknot und Co. Die Musikerjury bestand unter anderem aus Scott Ian (Anthrax), Mauricio Iacono (Kataklysm), Angela Gossow (Arch Enemy), Lee Dorian (Cathedral), Gregor Mackintosh (Paradise Lost), Barney Greenway (Napalm Death), Marcel „Schmier“ Schirmer (Destruction), Ivar Bjørnson (Enslaved) sowie Marcus Bischoff (Heaven Shall Burn).o.A.: Die Preisverleihung – Die Gewinner der Metal Hammer Awards. In: Metal Hammer, Ausgabe September 2009, Axel Springer Mediahouse München GmbH, München 2009, S. 33
Legende: Peter „Biff“ Byford (Saxon) God of Riffs: Tony Iommi (Black Sabbath) Bestes Album: Metallica – Death Magnetic Bestes Debütalbum: Airbourne – Runnin’ Wild Beste deutsche Band: Subway to Sally Beste internationale Band: Iron Maiden Beste Liveband: Amon Amarth Metal Anthem: Heaven Shall Burn – Endzeit Aufsteiger: Volbeat Maximum Metal-Band: Grand Magus Beste Onlinepräsenz: Slipknot Größte Fannähe: Anthrax
2010 Die Preisverleihung fand am 5. August 2010 im Rahmen des Wacken-Open-Air-Festivals statt. Moderiert wurde die Veranstaltung vom Destruction-Sänger und -bassisten Marcel „Schmier“ Schirmeraxelspringer.de: und dem damaligen Chefredakteur Christof Leim. Die Musikerjury setzte sich aus Scott Ian (Anthrax), Schmier (Destruction), Jeff Waters (Annihilator), Joel Stroetzel (Killswitch Engage), Tim „Ripper“ Owens (Beyond Fear) und Tom Angelripper (Sodom).o.A.: Deine Stimme zählt! - METAL HAMMER Awards. In: Metal Hammer, Ausgabe Juni 2010, Axel Springer Mediahouse Berlin GmbH, Berlin 2010, S. 11
Legende: Ronnie James Dio God of Riffs: Kerry King (Slayer) Bestes Album: Rammstein – Liebe ist für alle da Bestes Debütalbum: Steel Panther – Feel the Steel Beste deutsche Band: Blind Guardian Beste internationale Band: Motörhead Beste Liveband: Iron Maiden Metal Anthem: Behemoth – Ov Fire and the Void Up and Coming: Eluveitie Maximum Metal: Anvil und Doro
2011 Die Preisverleihung fand am 12. September 2011 im Berliner Kesselhaus in der Kulturbrauerei statt. Moderiert wurde die Veranstaltung von den J.B.O.-Sängern und -Gitarristen Vito C. und Hannes Holzmann.metal-hammer.de: METAL HAMMER Awards 2011: Bilder vom schwarzen Teppich Vor rund 700 Zuschauern aus ganz DeutschlandEnrico Ahlig: Die härteste Verleihung der Welt – Metal Hammer Award Show. In: Metal Hammer, Ausgabe November 2011, Axel Springer Mediahouse Berlin GmbH, Berlin 2011 traten als Livebands an dem Abend Audrey Horne, Primal Fear, Caliban und Die Apokalyptischen Reiter auf. Als einziger Stargast, der nicht aus dem Musikbereich stammt, war an dem Abend der Schwimmer und Metalfan Paul Biedermann anwesend, der Amon Amarth den Preis für ihr Album Surtur Rising überreichte.
Legende: Lars Ulrich (Metallica) God of Riffs: Mille Petrozza (Kreator) Bestes Album: Amon Amarth – Surtur Rising Bestes Debütalbum: Kvelertak – Kvelertak Beste deutsche Band: Heaven Shall Burn Beste internationale Band: Volbeat Beste Liveband: In Flames Metal Anthem: Accept – Teutonic Terror Up and Coming: Audrey Horne Maximum Metal: Adam „Nergal“ Darski (Behemoth)
2012 Übersicht Die Preisverleihung fand am 14. September 2012 im Berliner Kesselhaus statt. Moderiert wurde die Veranstaltung von Angela Gossow (Arch Enemy) und Jakob Kranz.metal-hammer.de: METAL HAMMER Awards 2012: Gewinner und Bilder Die Musikerjury setzte sich aus Robb Flynn (Machine Head), Phil Anselmo (Down), Tim Lambesis (As I Lay Dying), Winston McCall (Parkway Drive), Adam Michał „Nergal“ Darski (Behemoth), Michael Amott (Arch Enemy), Marc Görtz (Caliban), Mitch Lucker (Suicide Silence), Chuck Billy (Testament), Michael Rhein (In Extremo), Matthew Heafy (Trivium) zusammen.Metal Hammer Awards – Die Qual der Wahl In: Metal Hammer, Ausgabe Mai 2012, Axel Springer Mediahouse Berlin GmbH, Berlin 2012 Als Livebands traten an dem Abend Sabaton, Eluveitie, Callejon und Madison Affair, die im Newcomer-Onlinevoting auf metal-hammer.de als Gewinner hervorgingen, auf.Lothar Gerber: Metal Hammer Awards 2012 – Ihr seid das Volk! Hammerite, Jackson & Wodka Gorbatschow präsentieren: METAL HAMMER AWARDS 2012 In: Metal Hammer, Ausgabe September 2012, Axel Springer Mediahouse Berlin GmbH, Berlin 2012
Legende: Corey Taylor (Slipknot, Stone Sour) God of Riff: Michael Amott (Arch Enemy) Bestes Album: In Flames – Sounds of a Playground Fading Bestes Debütalbum: While She Sleeps – This Is the Six Beste deutsche Band: Rammstein Beste internationale Band: Machine Head Beste Liveband: Sabaton Metal Anthem: Cannibal Corpse – Scourge of Iron Up and Coming: Graveyard Maximum Metal: Vinnie Paul (Hellyeah)
Nominierte Metal Anthem Up and Coming Best German Cannibal Corpse – Scourge of Iron Megadeth – ? Nightwish – ? Sabaton – ? Trivium – ? Asking Alexandria Ghost Graveyard Suicide Silence We Butter the Bread with Butter Accept Callejon Kreator Rammstein Subway to Sally Best Debut Best Live-Band Best International Band Huntress – Speel Eater Kill Devil Hill – Kill Devil Hill Unisonic – Unisonic Vallenfyre – A Fragile King While She Sleeps – This Is the Six Behemoth Frei.Wild Heaven Shall Burn Parkway Drive Sabaton Arch Enemy Iron Maiden Machine Head Nightwish Sabaton Best Album God of Riffs Legende Asphyx – Deathhammer In Flames – Sounds of a Playground Fading Michael Amott (Arch Enemy) Kai Hansen (Gamma Ray) Dave Mustaine (Megadeth) John Petrucci (Dream Theater) Slash Alice Cooper James Hetfield (Metallica) Ozzy Osbourne Slash Corey Taylor (Slipknot, Stone Sour)
2013 Übersicht Die Preisverleihung fand am 13. September 2013 im Berliner Kesselhaus statt. Moderiert wurde die Veranstaltung vom Asphyx-Sänger Martin van Drunen. Als Livebands traten Kreator, Powerwolf, While She Sleeps und Dust Bolt auf.metal-hammer.de: Gewinner und erste Fotos der METAL HAMMER AWARDS 2013 Die Musikerjury setzte sich aus Chris Boltendahl (Grave Digger), Adam Dutkiewicz (Killswitch Engage), Mikael Åkerfeldt (Opeth), Shagrath (Dimmu Borgir), Jill Janus (Huntress), Cristina Scabbia (Lacuna Coil), Chrigel Glanzmann (Eluveitie), Joakim Broden (Sabaton) und Alex Webster (Cannibal Corpse) zusammen.
Legende: Doro Pesch God of Riff: Jeff Hanneman (Slayer) Bestes Album: Amorphis – Circle Bestes Debütalbum: Year of the Goat – Angels’ Necropolis Beste deutsche Band: Avantasia Beste internationale Band: Nightwish Beste Liveband: Metallica Metal Anthem: Callejon – Porn from Spain 2 Up and Coming: Eskimo Callboy Maximum Metal: Motörhead
Nominierte Metal Anthem Up and Coming Best German Amorphis – Hopeless Days Avantasia – Invoke the Machine Bring Me the Horizon – Shadow Moses Callejon – Porn from Spain 2 Ghost – Secular Haze Heaven Shall Burn – Valhalla Hypocrisy – End of Disclosure Kreator – Phantom Antichirst Kvelertak – Bruane Brenn Parkway Drive – Wild Eyes Stone Sour – Gone Sovereign Testament – Native Blood Volbeat – Room 24 Dr. Living Dead! Dust Bolt Eskimo Callboy Ghost Huntress Kadavar Kissin’ Dynamite Long Distance Calling Lost Society Orchid Red Fang Thy Art Is Murder Der Weg einer Freiheit Avantasia Caliban Callejon Destruction Doro Heaven Shall Burn Helloween Kreator Powerwolf Saltatio Mortis Sodom U.D.O. Der W Best Debut Best Live-Band Best International Band Alpha Tiger – Beneath the Surface Attic – The Invocation Axewound – Vultures Device – Device Dust Bolt – Violent Demolition Essence – Last Night of Solace God Seed – I Begin Heaven’s Basement – Filthy Empire Obey the Brave – Young Blood Orchid – The Mouth of Madness The Resistance – Scars Year of the Goat – Angels’ Necropolis Amon Amarth Avantasia Callejon In Flames Iron Maiden Killswitch Engage Kreator Metallica Morbid Angel Paradise Lost Parkway Drive Powerwolf Testament Amorphis As I Lay Dying Bring Me the Horizon Bullet for My Valentine Finntroll Killswitch Engage Lacuna Coil Motörhead Nightwish Stone Sour Testament Trivium Wintersun Best Album God of Riffs Legende Amorphis – Circle Audrey Horne – Youngblood Baroness – Yellow & Green Enslaved – RIITIIR Grand Magus – The Hunt Heaven Shall Burn – Veto Helloween – Straight Out of Hell Hypocrisy – End of Disclosure Killswitch Engage – Disarm the Descent Kreator – Phantom Antichrist Stone Sour – House of Gold & Bones – Part 1 Testament – Dark Roots of Earth Wintersun – Time I John Baizley (Baroness) Anders Björler (At the Gates) Janne Christofferson (Grand Magus) Jeff Hanneman (Slayer)