Der Monte Pissis (auch Cerro Pissis) in Argentinien ist mit offiziell Instituto Geográfico Nacional: Alturas y Depresiones Máximas. (online, abgerufen am 19. Juni 2022) vermessen. Andere Angaben gehen von aus.. Das Anden-Vulkanmassiv liegt zwischen den argentinischen Provinzen La Rioja und Catamarca und hat fünf Hauptgipfel, der höchste nennt sich Pissis CAM (Club Andino Mendocino). Die restlichen sind Gendarmería Nacional, Cardenal Samoré (benannt nach Antonio Samorè), UPAME und Ejército Argentino. Der Berg wird seit 1885 Pissis genannt.
1994 hatte eine argentinische Expertengruppe mit Hilfe moderner GPS-Technik für den Pissis eine Höhe von 6882 m gemessen. Er wäre damit der höchste Vulkan der Erde gewesen, nach damaligen Höhenangaben noch vor dem chilenischen Nevado Ojos del Salado. Diese Messung stellte sich jedoch bei Nachmessungen in den Folgejahren als Fehler heraus; alle Werte lagen dabei unter , in Argentinien wird aber weiter von ausgegangen.
Der Gipfel wurde zuerst 1937 durch Stefan Osiecki und Jan Szczepanski erreicht. Ausgangspunkt für Besteigungen sind die argentinischen Provinzstädtchen Tinogasta und Fiambalá (Thermen). Der Berg liegt sehr abgelegen, er wird daher selten bestiegen. Das Basislager zu seiner Besteigung kann am besten mit einem geländegängigen Fahrzeug erreicht werden. Es gibt keine technischen Schwierigkeiten, allerdings sind Steigeisen für die Begehung des spaltenlosen Gletscherfeldes erforderlich. In etwa findet man eine für das Hochlager geeignete eisfreie Fläche.
Quellen
Weblinks Monte Pissis bei Summitpost (englisch)
Ojos del Salado vs. Pissis. Peaklist.org
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