Johannes Ernst Born, auch Johann Ernst Born, (* 20. Dezember 1884 in Niederfähre bei Meißen; † 1958) war ein deutscher Bildhauer.

Leben mini|hochkant|Kriegerdenkmal in Pulsnitz mini|hochkant|Tuchmacherbrunnen in Zasieki (Polen; bis 1945 zu Forst (Lausitz) gehörend) mini|337x337px|Krieger-Denkmal I. Weltkrieg in Großröhrsdorf

Born studierte von 1903 bis 1906 in Dresden an der Königlich Sächsischen Kunstgewerbeschule bei Karl Groß, danach von 1907 bis 1908 an der Dresdner Kunstakademie bei Georg Wrba. Er wirkte als Bildhauer in Dresden, wo er später selbst an der Kunstgewerbeschule unterrichtete.

Von 1942 bis 1944 war Born mit insgesamt fünf Werken auf der Großen Deutschen Kunstausstellung in München vertreten.

Nach dem Zweiten Weltkrieg lebte und arbeitete Born in der Oberpfalz.

Werke um 1910: plastischer Schmuck des Grabmals der Familie Küchenmeister auf dem Johannisfriedhof in Dresden-Tolkewitz, Wehlener Straße (Gesamtplanung von den Architekten Beyrich und Richter; erhalten)Katalog der Werkstätten für Grabmalskunst Chr. Göbel & Co., Dresden-Tolkewitz, 1914, S. 20. 1910–1911: Wettbewerbsentwurf für ein König-Albert-Denkmal am Lauenturm in Bautzen (unter den drei prämierten Arbeiten, ausgeführt jedoch nach Entwurf von Walter Hauschild) 1920: Kriegerdenkmal für die Opfer des Ersten Weltkrieges (1914–1918) auf dem evangelischen Friedhof in Großröhrsdorf 1921: Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Reserve-Jäger-Bataillons Nr. 26 in Freiberg 1923: Tuchmacherbrunnen auf dem Rathenauplatz in Forst (Lausitz)Der Brunnen entstand anlässlich des Neubaus der Langen Brücke über die Lausitzer Neiße und der Neugestaltung der beiden angrenzenden Plätze durch den Forster Stadtbaurat Rudolf Kühn. 1925: Bauplastik am Verwaltungsgebäude der Allgemeinen Ortskrankenkasse in Forst, Promenade 9 (Architekt: Rudolf Kühn; heute als Rathaus genutzt) 1928: Reliefs aus Klinkerformsteinen nach Motiven der Brüder Grimm am Wohngebäude „Märchenhaus“ in Finsterwalde, Friedrich-Hebbel-Straße 16–22 (gemeinsam mit den Bildhauern Paul Wachs und Paul Lindau; Architekt: Karl Dassel), Sängerstadt Finsterwalde vor 1930: Kriegerdenkmal 1914–18 in CossebaudeDresslers Kunsthandbuch 1930 (vgl. Literatur)Foto des Kriegerdenkmals Cossebaude auf flickr vor 1930: Kriegerdenkmal 1914–18 in SkassaHermann Ilgen: Deutscher Ehrenhain für die Helden von 1914/18. Dehain-Verlag, Leipzig 1931, S. 168 (mit Abbildung). vor 1930: Kriegerdenkmal 1914–18 in PulsnitzHermann Ilgen: Deutscher Ehrenhain für die Helden von 1914/18. Dehain-Verlag, Leipzig 1931, S. 69. (mit Abbildung) 1932: Gedenkstein für Max Gross in Altenberg (Erzgebirge) 1936: Bronzefigur Jüngling mit Flügelrad vor dem Verwaltungsgebäude der Reichsbahndirektion Dresden, Wiener Straße 5b (Architekt: Richard SpröggelHartmut Ellrich: Dresden 1933–1945. Der historische Reiseführer. Ch. Links Verlag, Berlin 2008, ISBN 978-3-86153-498-3, S. 29.) 1936: Gedenktafel für Carl Gustav Carus an dessen Sterbehaus in Dresden, Carusstraße 18 1942: Plastik Speerwerferin, ausgestellt auf der Großen Deutschen Kunstausstellung 1942 1943: Plastiken Jüngling mit Falken und Erwachen, ausgestellt auf der Großen Deutschen Kunstausstellung 1943 1944: Plastiken Büste des Malers Paul Groß und Stehender Knabe, ausgestellt auf der Großen Deutschen Kunstausstellung 1944 1954: Skulptur des Hl. Florian, heute vor dem Historischen Feuerwehrmuseum in Neu Tramm

Literatur Willy Oskar Dreßler: Dresslers Kunsthandbuch, 9. Ausgabe, Band 2. Curtius, Berlin 1930, S. 108.

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Einzelnachweise

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