mini|Die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Quierschied mini|Blick in den Altarraum mini|Blick zur Orgelempore Die Kirche Mariä Himmelfahrt ist eine im neugotischen Stil errichtete katholische Pfarrkirche in der saarländischen Gemeinde Quierschied, Regionalverband Saarbrücken. Sie trägt das Patrozinium Mariä Aufnahme in den Himmel. In der Denkmalliste des Saarlandes ist die Kirche als Einzeldenkmal aufgeführt.Denkmalliste des Saarlandes, Teildenkmalliste Regionalverband Saarbrücken (PDF; 10,2 MB), abgerufen am 14. Oktober 2012
Geschichte Die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt wurde in den Jahren 1863 bis 1866 nach Plänen des Architekten Carl Friedrich Müller (Saarlouis) als einschiffiges Kirchengebäude errichtet.Informationen zur Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt Auf: www.kunstlexikonsaar.de, abgerufen am 14. Oktober 2012 1867 wurde Quierschied zu einer eigenständigen Pfarrgemeinde erhoben. Auf: www.pfarrgemeinde-mariahimmelfahrt-stjosef.de.tl, aufgerufen am 14. Oktober 2012 Aufgrund des starken Bevölkerungswachstums in Quierschied gegen Ende des 19. Jahrhunderts war die Kirche zu klein geworden. Deshalb wurde das Gotteshaus von 1897 bis 1898 nach Plänen des Architekten Lambert von Fisenne um zwei Seitenschiffe erweitert. 1965 wurde die Kirche einer Restaurierung unterzogen, wobei es zu einer Farbneufassung der Ausmalung kam, die die Zerstörung der Ausmalung von 1907 zur Folge hatte. 1972 wurde durch erneute Restaurierungs- und Umbaumaßnahmen die heutige Altarinsel geschaffen. 1994 kam es zu einer erneuten Restaurierung, der 2005 bis 2007 der Umbau und die Restaurierung des Altarraumes und der beiden Seitenkapellen folgte.
Am 23. Oktober 2005 wurde durch den damaligen Trierer Bischof Reinhard Marx ein neuer Altar geweiht.
Ausstattung Der Hochaltar und Seitenaltäre wurden von dem Architekten Lambert von Fisenne (Gelsenkirchen) entworfen, und durch Carl Frank von der Werkstätte für kirchliche Kunst (Trier) in den Jahren 1897 bis 1898 ausgeführt. Der Altaraufsatz wurde im gleichen Zeitraum von der Firma Gebrüder Port (Münstermaifeld) geschaffen. Bildhauer Ernst Hoffmann (Sulzbach) schuf 1936 das über 3 m hohe Sühnekreuz mit lebensgroßem holzgeschnitzten Corpus, das bis Ende der 1990er Jahre hinter der Kirche stand.
Weitere Ausstattungsgegenstände sind der neue Altar von 2005, die 14 Kreuzwegstationen von 1898, die 2006 wiederentdeckt und durch Manfred und Eric Schöndorf (Ottweiler) restauriert wurden, eine 2006 restaurierte Pietà, sowie eine ebenfalls 2006 restaurierte Figur der heiligen Elisabeth. Die Fenster der Kirche zeigen Bildmotive aus der Heiligen Schrift.
Orgel Die Orgel der Kirche wurde im Jahr 1938 von der Firma Klais Orgelbau (Bonn) als Opus 917 erbaut. Das Kegelladen-Instrument verfügt über 38 (41) Register, verteilt auf drei Manuale und Pedal. Die Spiel- und Registertraktur ist elektropneumatisch. Die Disposition lautet wie folgt:Orgel der Kirche Mariä Himmelfahrt Quierschied Auf: www.organindex.de, abgerufen am 11. Juni 2014
I Hauptwerk C–g3 1. Nachthorngedackt 16′ 2. Principal 8′ 3. Gemshorn 8′ 4. Rohrflöte 8′ 5. Octave 4′ 6. Hohlflöte 4′ 7. Rauschquinte ′ 8. Waldflöte 2′ 9. Mixtur IV 10. Trompete 8′ II Schwellwerk C–g3 11. Holzflöte 8′ 12. Gedacktpommer 8′ 13. Salicional 8′ 14. Vox coelestis 8′ 15. Principal 4′ 16. Querflöte 4′ 17. Quinte ′ 18. Schwegel 2′ 19. Terzian II 20. Cymbel IV 21. Dulzian 16′ 22. Schalmey 4′ III Positiv C–g3 23. Lieblich Gedackt 8′ 24. Quintadena 8′ 25. Praestant 4′ 26. Blockflöte 4′ 27. Principal 2′ 28. Nasat ′ 29. Sesquialtera II 30. Scharff III-IV 31. Krummhorn 8′ Tremulant Pedal C–f1 32. Principalbass 16′ 33. Subbass 16′ Zartbass (= Nr. 1) 16′ 34. Octavbass 8′ Gemshorn (= Nr. 3) 8′ 35. Choralbass 4′ 36. Nachthorn 2′ 37. Rauschpfeife III–IV 38. Posaune 16′ Dulzianbass (= Nr. 21) 16′ Koppeln: II/I, III/I, III/II, I/P, II/P, III/P Spielhilfen: 2 freie Kombinationen, 3 freie Pedalkombinationen (je für I, II und III), Zungengeneralabsteller, Zungeneinzelabsteller, Crescendowalze
Literatur
Weblinks
Webseite der Pfarrgemeinde Maria Himmelfahrt Quierschied und St. Josef Göttelborn
Einzelnachweise
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