Joseph Leonhard Banniza von Bazan (* 29. März 1733 in Würzburg; † 20. Dezember 1800 in Innsbruck) war ein österreichischer Jurist. mini|Alphabetisches Gesetzlexikon über das allgemeine bürgerliche Gesetzbuch, 1788
Leben Er studierte in Würzburg und ging 1755 mit seinem Vater Johann Peter Banniza von BazanZur Familie vgl. auch Hermann Banniza: Beiträge zur Geschichte der Geschlechter Banniza/Panizza. Neustadt an der Aisch 1966 (= Deutsches Familienarchiv. Sonderdruck 32). (1707–1775) nach Wien, wo er zum Dr. jur. promovierte. Von 1760 bis 1768 übte er ein provisorisches Lehramt des geistlichen Rechts an der Universität Wien aus. 1762 erhielt er dort die ordentliche Professur des gemeinen und besonderen österreichischen Processes. Im Jahre 1768 wurde er an der Universität Innsbruck Professor des bürgerlichen und peinlichen Rechts, 1782 des geistlichen und vaterländischen Rechts. In Innsbruck war er Dekan der juristischen Fakultät und Rektor. Er verfasste rechtswissenschaftliche Schriften, die besonders das Zivil- und Kriminalrecht behandeln.
Sein Bruder Ignaz Banniza wurde am 30. Januar 1794 in den österreichischen Ritterstand erhoben.
Publikationen
Delineatio iuris criminalis secundum constitutionem Theresianum et Carolinam, 1771, 1773.
Disquisitiones iuris plani ac controversi Pandectarum ad. J. G. Heineccii Elementa iuris civilis, 1780–82. Gründliche Anleitung zu dem allgemeinen bürgerlichen Gesetzbuche, 1787.
Literatur
Einzelnachweise
Kategorie:Rechtswissenschaftler (18. Jahrhundert) Kategorie:Hochschullehrer (Universität Innsbruck) Kategorie:Person (Habsburgermonarchie vor 1804) Kategorie:Geboren 1733 Kategorie:Gestorben 1800 Kategorie:Mann