Maria-Christine Zauzich (* 1944; † 2. August 2009) war eine deutsche Journalistin.
Sie studierte Politikwissenschaften in München und London. Seit den 1970er Jahren war sie für verschiedene Medien journalistisch tätig; ab 1979 als Nachrichtenredakteurin bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ); danach zuständig für das Ressort "Theologie und Kirche" in der Wochenzeitung Rheinischer Merkur/Christ und Welt.
Seit 1986 war Zauzich als freie Journalistin in Lateinamerika tätig. Sie lebte seit 1988 ständig in Guatemala und war dort Leiterin der entwicklungspolitischen Initiative Stipendienwerk Guatemala – "Projekt Samenkorn / Proyecto Ija´tz" mit dem Ziel der beruflichen und/oder wissenschaftlichen Qualifizierung junger Mayas.
Maria-Christine Zauzich war Autorin mehrerer Fernsehdokumentationen, Bücher und Studien zu politischen und religiösen Themen. Als freie Mitarbeiterin engagierte sie sich bei Entwicklungsorganisationen, die in Lateinamerika tätig sind.
Maria-Christine Zauzich wurde 2006 das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen.
Maria-Christine Zauzich ertrank am 2. August 2009 in der Nähe des Badeortes Monterrico an der guatemaltekischen Pazifikküste.
Veröffentlichungen Unsere Bischöfe. Die Bischöfe der Bundesrepublik Deutschland und Berlins und ihre Bistümer. München 1986, ISBN 978-3-629-91332-6 Klaus, Klaus, Nikolaus (mit Illustrationen von Martina Knapp), Annweiler 1989, ISBN 978-3-89857-014-5 Märtyrer des Friedens: Bischof Juan Gerardi Conedera 1922–1998. Adveniat, Essen 1999, ISBN 3-00-004332-2
Weblinks Projekt Samenkorn - Proyecto Ija´tz
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