Ultimis temporibus (deutscher Titel: Der priesterliche Dienst) heißt das nachsynodale Schlussdokument der 2. Ordentlichen Generalversammlung der Bischofssynode der Römisch-katholischen Kirche, das nach Ende der Synode, am 30. November 1971, veröffentlicht wurde.
Geschichte Die 2. Ordentliche Generalversammlung der Bischofssynode wurde vom 30. September bis 6. November 1971 in Rom abgehalten. Ihr Hauptthema lautete: „Der priesterliche Dienst und die Gerechtigkeit in der Welt“. Als nachsynodales Schreiben veröffentlichte die Synode zwei Erklärungen zu den Themenbereichen „Amtspriestertum“ (Ultimis temporibus) und „Gerechtigkeit in der Welt“ (De iustitia in mundo) abgab.
Die Erklärung „Ultimis temporis“ Eingebunden in die Einleitung beschreiben die Verfasser die aktuelle Lage. Es folgen zwei Teile, in denen zunächst die Lehrsätze zum priesterlichen Amt generell, zum priesterlichen Dienst und den Wert des Priestertums erläutert werden. Im nächsten Teil, der die Überschrift „Richtlinien für Leben und Wirken des Priesters“ trägt, folgen in zwei Unterabschnitten „die Priester in der Sendung Christi und der Kirche“ und des Weiteren „die Priester in der Gemeinschaft der Kirche“.
Bewertung Der frühere Aachener Bischof Klaus Hemmerle nahm an der Bischofssynode als Berater teil und wurde von der Deutschen Bischofskonferenz beauftragt zu diesem Dokument eine Einleitung zu verfassen. Auf die öffentliche Erwartungshaltung antwortet er: Zum inhaltlichen Text führte er weiter aus:
Quelle De Sacerdotio Ministeriali - "Ultimis temporibus", Acta Apostolicae Sedis 63 (1971), p. 898–922
Römische Bischofssynode 1971, Der priesterliche Dienst, Gerechtigkeit in der Welt, Herausgegeben von der Deutschen Bischofskonferenz, Paulinus Verlag, Trier, 1972
Weblinks Einleitung zum Dokument: Der priesterliche Dienst von Klaus Hemmerle
Kategorie:Kirchliche Verlautbarung (Römisch-katholische Kirche) Kategorie:Priestertum Kategorie:Römisch-katholische Theologie Kategorie:Religion 1971