mini|Louis Hofmann (2026) Louis Hofmann (* 3. Juni 1997 in Bergisch Gladbach) ist ein deutscher Schauspieler.
Leben Hofmann wuchs in Köln auf und sammelte erste Erfahrungen vor der Kamera von 2006 bis 2008 in der Sendereihe Servicezeit des WDR. Dort testete er als „Ausflieger“ in der Rubrik Familie Freizeitangebote.
Im Jahr 2009 wirkte er als Schauspieler in der TV-Serie Danni Lowinski mit. 2010 spielte er in einer Kinderhauptrolle den Filmsohn von Edgar Selge in Der verlorene Vater sowie von Heino Ferch in Tod in Istanbul. Nach Rollen in Wilsberg und Alarm für Cobra 11 übernahm er 2011 die Titelrolle in Tom Sawyer, für die er 2012 mit dem New Faces Award Sonderpreis ausgezeichnet wurde. Gemeinsam mit Leon Seidel, der Huck Finn verkörperte, war er am Soundtrack des Films als Sänger des Songs Barfuß gehen beteiligt. Die Fortsetzung, Die Abenteuer des Huck Finn, im Sommer 2011 war die dritte Zusammenarbeit Hofmanns mit der Regisseurin Hermine Huntgeburth. Parallel wurde er für Vanessa Jopps Tragikomödie Der fast perfekte Mann als Neffe des von Benno Fürmann gespielten Ulf besetzt. In der Fernsehserie Kommissar Stolberg übernahm er 2012 in der Episode Der verlorene Sohn die Episodenhauptrolle.
Im Jahr 2014 war Hofmann Werner Krollmann in dem Film Das Zeugenhaus nach dem gleichnamigen Buch von Christiane Kohl. In Freistatt verkörperte er 2015 in einer Hauptrolle den rebellischen Wolfgang, der in ein Fürsorgeheim abgeschoben wird. Für seine Darstellung erhielt er den Bayerischen Filmpreis für den besten Nachwuchsdarsteller und den Nachwuchspreis des Deutschen Schauspielerpreises.
Erste internationale Erfahrung sammelte Hofmann in der ebenfalls 2015 erschienenen dänisch-deutschen Koproduktion Unter dem Sand – Das Versprechen der Freiheit des Regisseurs Martin Zandvliet. Auch für diese Rolle gewann er mehrere Preise. In der Romanverfilmung von Andreas Steinhöfels Bestseller Die Mitte der Welt von 2016 übernahm er die Hauptrolle des Phil. Seit 2016 ist er in der Zeichentrickserie Der kleine Rabe Socke die deutsche Synchronstimme des Raben.
In der Netflix-Serie Dark spielte Hofmann den jungen Jonas Kahnwald. 2022 erhielt er die Hauptrolle (Werner) in der Netflixserie Alles Licht, das wir nicht sehen (Regie Shawn Levy).
Hofmann machte im Jahre 2015 mit 18 JahrenBericht in der Berliner Zeitung vom 4. Februar 2020: Bericht in der Berliner Zeitung vom 4. Februar 2020: das Abitur in Köln und zog dann nach Berlin-Mitte. In: Die Zeit, 12. Februar 2017.Andreas Kurtz: Louis Hofmann: „Mir war egal, wo ich wohne, Hauptsache in Berlin“ In: Berliner Zeitung, 11. April 2016. Er ist Mitglied der Deutschen Filmakademie.
Filmografie Kino 2011: Tom Sawyer 2012: Die Abenteuer des Huck Finn 2013: Der fast perfekte Mann 2015: Freistatt 2015: Unter dem Sand – Das Versprechen der Freiheit (Under sandet) 2016: Jeder stirbt für sich allein (Alone in Berlin) 2016: Die Mitte der Welt 2017: Lommbock 2017: 1000 Arten Regen zu beschreiben 2018: Red Sparrow 2018: Nurejew – The White Crow 2019: Prélude 2019: Deutschstunde 2020: Ein kleiner Schnitt (Kurzfilm) 2022: Der Passfälscher 2023: Seneca – Oder: Über die Geburt von Erdbeben (Seneca) 2024: Lilies Not for Me 2024: Frisch
Fernsehen 2006–2009: Die Ausflieger 2010: Danni Lowinski 2010: Der verlorene Vater 2010: Tod in Istanbul 2011: Wilsberg – Aus Mangel an Beweisen 2011: Alarm für Cobra 11 – Die Autobahnpolizei 2012: Kommissar Stolberg 2013: SOKO Köln – Der stille Mord 2014: Das Zeugenhaus 2016: Das weiße Kaninchen 2017: You Are Wanted 2017–2020: Dark 2017: SCHULD nach Ferdinand von Schirach (Folge 2x03 Das Cello) 2022: Life After Life (BBC-Miniserie) 2023: Alles Licht, das wir nicht sehen (All the Light We Cannot See, Miniserie) 2024: Ripley 2026: 23 000 Leben
Auszeichnungen 2012: New Faces Award Sonderpreis für Tom Sawyer 2014: Bayerischer Filmpreis in der Kategorie Bester Nachwuchsdarsteller für seine Rolle in dem Film Freistatt 2015: Nominierung für den Max-Ophüls-Preis als bester Nachwuchsschauspieler in Freistatt 2015: Auszeichnung mit dem „Clion“ als bester Schauspieler auf dem Festival International du Film historique de Waterloo für Freistatt 2015: Preis für den besten Darsteller auf dem Tokyo International Film Festival für seine Rolle in Unter dem Sand 2016: Bodil (dänischer Kritikerpreis) als bester Nebendarsteller in Unter dem Sand 2016: Nominierung für den Robert (dänischer Filmpreis) als bester Nebendarsteller in Unter dem Sand 2016: Preis für den besten Hauptdarsteller auf dem International Film Festival Beijing für seine Rolle in Unter dem Sand 2016: Deutscher Schauspielerpreis in der Kategorie Nachwuchspreis für Freistatt 2016: Deutscher Filmpreis Sonderpreis „Jaeger-LeCoultre Hommage an den Deutschen Film“ für herausragende darstellerische Leistungen deutscher Schauspieler in einem internationalen Kinofilm in Unter dem Sand, Pressemitteilung auf deutscher-filmpreis.de vom 17. Mai 2016 2017: Askania Award in der Kategorie Shooting Star 2018: Goldene Kamera (Nachwuchspreis) 2018: Jupiter in der Kategorie Bester deutscher TV-Darsteller für Dark
Weblinks
(mit Fotogalerie) Agenturprofil bei der Agentur Players, abgerufen am 11. November 2020
Einzelnachweise
Kategorie:Filmschauspieler Kategorie:Kinderdarsteller Kategorie:Bodil-Preisträger Kategorie:Mitglied der Deutschen Filmakademie Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1997 Kategorie:Mann