Karl Keil (* 13. August 1861 in Leipzig; † 31. August 1920 in Zwickau) war ein deutscher Politiker.

Leben und Wirken Keil studierte an der Universität Leipzig und war fünfeinhalb Jahre Bürgermeister in Markranstädt. Von 1896 bis 1898 gehörte Keil dem Stadtrat von Leipzig an. Ab 1898 bekleidete er als Nachfolger von Lothar Streit das Amt des Oberbürgermeisters der westsächsischen Stadt Zwickau. Auf sein Bitten hin wurde Keil zum 31. März 1919 in den Ruhestand versetzt. Von 1899 bis 1918 war er als 1. Magistratsperson der Stadt Zwickau zudem Mitglied der I. Kammer des Sächsischen Landtags im Königreich Sachsen.Keil, Johann Karl in der Datenbank Historische Protokolle des Sächsischen Landtags Keil war Vorstandsmitglied im Kunstverein Zwickau und stand dem Zwickauer Ehrenausschuss vor.

Von der Stadt Zwickau wurde er zum 20-jährigen Dienstjubiläum 1919 zum Ehrenbürger ernanntKulturamt der Stadt Zwickau (Hrsg.): Chronik Zwickau, Band 3: Eine Chronik in Zahlen, Fakten und Bildern. Sandstein Verlag, Dresden 2017, ISBN 978-3-95498-265-3, S. 254.. In der Stadt erinnert die , vorher: Zwickauer Straße, an ihn (Erstnennung des neuen Namens: 1922)Kulturamt der Stadt Zwickau (Hrsg.): Chronik Zwickau, Band 3: Eine Chronik in Zahlen, Fakten und Bildern. Sandstein Verlag, Dresden 2017, ISBN 978-3-95498-265-3, S. 230..

Seine Urne wurde im Schmidt-Sohlmannschen Erbbegräbnis auf dem Neuen Johannisfriedhof in Leipzig beigesetzt.

Einzelnachweise

Kategorie:Mitglied der Ersten Kammer der Ständeversammlung des Königreichs Sachsen Kategorie:Politiker (19. Jahrhundert) Kategorie:Oberbürgermeister (Zwickau) Kategorie:Ehrenbürger von Zwickau Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1861 Kategorie:Gestorben 1920 Kategorie:Mann