mini|Der Alpha Literaturpreis 2012

Der Literaturpreis Alpha war ein österreichischer Literaturpreis, der 2010 von Casinos Austria, auf Initiative vom damaligen Vorstandsdirektor Dietmar Hoscher gemeinsam mit den Büchereien Wien, ins Leben gerufen wurde. Ziel des Preises war es, österreichischer Nachwuchsliteratur eine Bühne zu bieten. Das Preisgeld betrug 10.000 Euro. Der Preis wurde von 2010 bis 2019 einmal jährlich im Herbst im Rahmen einer Gala vergeben. Er diente als Inspiration für den Österreichischen Buchpreis. Mit dessen Einführung wurde der "Alpha" langsam obsolet und nach zehnjährigem Bestehen eingestellt.

Gefördert wurden mit dem Literaturpreis heimische Autorinnen sowie Autoren, die in Österreich leben oder deren Werke in einem österreichischen Verlag erschienen sind. Das eingereichte Buch musste bis zum Ende der Einreichfrist (im Mai) in deutscher Sprache erschienen sein. Zudem durfte der oder die betreffende Autorin bisher erst maximal drei Werke, einschließlich des eingereichten, veröffentlicht haben, wobei Anthologie-Beiträge nicht mitzählten. Das Alter der Einreichenden spielte keine Rolle.

Die zahlreichen Preisträgerinnen und Finalistinnen zählen heute großteils zu den anerkanntesten Literaturschaffenden des Landes.

Preisträger 2010: Thomas Stangl mit seinem Roman Was kommt Shortlist:diepresse.com: Österreichischer Buchpreis "Alpha": Shortlist steht fest. Artikel vom 1. September 2010, abgerufen am 3. September 2017. Anna Kim: Die gefrorene Zeit Richard Obermayr: Das Fenster Verena Roßbacher: Verlangen nach Drachen Clemens J. Setz: Die Frequenzen Christine Wiesmüller: Sommerfrische. Quadratur des Kreises oder ein Fragment 2011: Anna-Elisabeth Mayer mit ihrem Roman Fliegengewicht Shortlist:Alpha 2011: Shortlist steht fest. OTS-Meldung vom 9. September 2011, abgerufen am 3. September 2017. Marjana Gaponenko: Annuschka Blume Martin Mandler: 23 Tage Angelika Reitzer: Unter uns Andreas Unterweger: Du bist mein Meer 2012: Milena Michiko Flašar mit ihrem Roman Ich nannte ihn Krawatte Shortlist:Literaturpreis Alpha: Shortlist steht fest. OTS-Meldung vom 17. August 2012, abgerufen am 3. September 2017. Susanne Gregor: Kein eigener Ort Hinrich von Haaren: Brandhagen Christina Maria Landerl: Verlass die Stadt Lukas Meschik: Luzidin oder die Stille Mieze Medusa: Mia Messer Julya Rabinowich: Herznovelle Angelika Reitzer: Unter uns Carolina Schutti: Einmal muss ich über weiches Gras gelaufen sein 2013: Marjana Gaponenko mit ihrem Roman Wer ist Martha? Shortlist:derStandard.at: Shortlist für Alpha-Preis steht fest. Artikel vom 28. August 2013, abgerufen am 3. September 2017. Barbara Aschenwald: Omka Harald Darer: Wer mit Hunden schläft Isabella Feimer: Der afghanische Koch Valerie Fritsch: Die Welt ist meine Innerei Hasan Ali Ider: Dschihad für Lila Pyotr Magnus Nedov: Zuckerleben Julya Rabinowich: Die Erdfresserin Cordula Simon: Der Potemkinsche Hund 2014: Eva Menasse mit ihrem Roman QuasikristallederStandard.at – Eva Menasse gewinnt Literaturpreis Alpha. Artikel vom 11. November 2014, abgerufen am 11. November 2014. ShortlistLiteraturpreis Alpha 2014: Shortlist steht fest. OTS-Meldung vom 11. September 2014, abgerufen am 3. September 2017.: Theodora Bauer: Das Fell der Tante Meri Christoph Dolgan: Ballastexistenz Andrea Drumbl: Narziss und Narzisse Margarita Kinstner: Mittelstadtrauschen Germán Kratochwil: Scherbengericht Elke Laznia: Kindheitswald Roman Marchel: Wir waren da Erwin Uhrmann: Ich bin die Zukunft Daniel Wisser: Ein weißer Elefant 2015: Karin Peschka mit ihrem Roman Watschenmannorf.at – Karin Peschka gewinnt Literaturpreis Alpha. Artikel vom 17. November 2015, abgerufen am 18. November 2015. Shortlist:Literaturpreis Alpha 2015: die Shortlist steht fest. OTS-Meldung vom 11. September 2015, abgerufen am 3. September 2017. Isabella Feimer: Zeit etwas Sonderbares Valerie Fritsch: Winters Garten Sandra Gugić: Astronauten Anna-Elisabeth Mayer: Die Hunde von Montpellier Gesa Olkusz: Legenden Wolfgang Popp: Die Verschwundenen Richard Schuberth: Chronik einer fröhlichen Verschwörung Bernhard Strobel: Ein dünner Faden 2016: Barbi Marković mit ihrem Roman Superheldinnenorf.at – Barbi Markovic triumphiert bei Literaturpreis Alpha 2016. Artikel vom 27. Oktober 2016, abgerufen am 28. Oktober 2016. Finale:diepresse.com: Haider, Markovic und Winkler für Literaturpreis Alpha nominiert. Artikel vom 26. September 2016, abgerufen am 24. Oktober 2018. Lydia Haider: Kongregation Katharina Winkler: Blauschmuck ShortlistLiteraturpreis Alpha: Shortlist 2016 steht fest. Abgerufen am 3. September 2017.: Miriam Auer: Hinter der Zeit. Umnachtungsnovelle Anna Baar: Die Farbe des Granatapfels Martin Lechner: Nach fünfhundertzwanzig Weltmeertagen Christoph Linher: Farn. Eine Erzählung aus dem Off Elisabeth Schmidauer: Das Grün in Doras Augen Hanna Sukare: Staubzunge 2017: Marie Luise Lehner: Fliegenpilze aus KorkderStandard.at: Marie Luise Lehner erhält Literaturpreis Alpha. Artikel vom 2. November 2017, abgerufen am 3. November 2017. Finale:Literaturpreis Alpha 2017 wird zwischen drei Autorinnen entschieden. OTS-Meldung vom 4. Oktober 2017, abgerufen am 4. Oktober 2017. Birgit Birnbacher: Wir ohne Wal Anna Weidenholzer: Weshalb die Herren Seesterne tragen Shortlist (ohne Finale):Shortlist für den Literaturpreis Alpha 2017 steht fest. OTS-Meldung vom 14. September 2017, abgerufen am 14. September 2017. Paul Auer: Kärntner Ecke Ring Iris Blauensteiner: Kopfzecke Lydia Haider: rotten Simone Hirth: Lied über die geeignete Stelle für eine Notunterkunft Andreas Kurz: Der Blick von unten durch die Baumkrone in den Himmel Cordula Simon: Wie man schlafen soll 2018: Iris Wolff: So tun, als ob es regnetorf.at: Iris Wolff erhält Literaturpreis Alpha 2018. Artikel vom 23. Oktober 2018, abgerufen am 24. Oktober 2018. Finale: Theodora Bauer: Chikago Petra Piuk: Toni und Moni Shortlist (ohne Finale):Neun Kandidatinnen und Kandidaten für den Literaturpreis Alpha 2018. OTS-Meldung vom 27. August 2018, abgerufen am 27. August 2018. Jürgen Bauer: Ein guter Mensch Laura Freudenthaler: Die Königin schweigt Susanne Gregor: Unter Wasser Christoph Linher: Ungemach Mario Schlembach: Nebel Verena Stauffer: Orchis 2019: Angela Lehner: Vater unser Finale: Malte Borsdorf: Flutgebiet Martin Peichl: Wie man Dinge repariert Shortlist (ohne Finale): Marko Dinić: Die guten Tage Laura Freudenthaler: Geistergeschichte Elisabeth R. Hager: Fünf Tage im Mai Martin Horvath: Mein Name ist Judith Bastian Kresser: Die andere Seite Tanja Raich: Jesolo

Jury Eine Vorjury der Büchereien Wien unter der Leitung des Leiters der Hauptbücherei Christian Jahl, des Schriftstellers und Bibliothekars Rudolf Kraus und des Bibliothekars und Lektors Thomas Geldner hat gemeinsam aus allen eingereichten Werken eine Shortlist von insgesamt 9 Büchern erstellt, aus denen zumeist die Preisträgerin ermittelt wurde.

Eine Fachjury unter der Leitung des Schriftstellers und Kinderpsychiaters Paulus Hochgatterer, der Literaturjournalistin Gabriele Madeja, Autor und Musiker Ernst Molden sowie Christian Jahl eruierte die Preistragenden.

Bis 2013 hatte Schriftsteller Josef Haslinger den Jury-Vorsitz inne. Autorin und Bibliothekarin Claudia Bitter war bis 2014 in der Vorjury. Falter Kulturredakteur Klaus Nüchtern war bis 2014 in der Fach-Jury.

Weblinks Literaturpreis Alpha

Einzelnachweise

Kategorie:Literaturpreis (Österreich) Kategorie:Auszeichnung (Wien) Kategorie:Literatur (21. Jahrhundert) Kategorie:Erstverleihung 2010