Studenzen ist eine ehemalige Gemeinde mit 686 Einwohnern (Stand: 1. Jänner 2017) im Bezirk Südoststeiermark, Steiermark, Österreich. Im Rahmen der Gemeindestrukturreform in der Steiermark ist sie seit 2015 mit den Gemeinden Fladnitz im Raabtal, Oberdorf am Hochegg und Kirchberg an der Raab zusammengeschlossen,Steiermärkische Gemeindestrukturreform. die neue Gemeinde führt den Namen Kirchberg an der Raab weiter. Grundlage dafür ist das Steiermärkische Gemeindestrukturreformgesetz – StGsrG.§ 3 Abs. 9 Z 2 des Gesetzes vom 17. Dezember 2013 über die Neugliederung der Gemeinden des Landes Steiermark (Steiermärkisches Gemeindestrukturreformgesetz – StGsrG). Landesgesetzblatt für die Steiermark vom 2. April 2014. Nr. 31, Jahrgang 2014. . S. 3.
Geografie Geografische Lage mini|Lage der ehemaligen Gemeinde im Bezirk Südoststeiermark Studenzen liegt circa 26 km östlich von Graz und etwa 10 km nordwestlich der Bezirkshauptstadt Feldbach im Oststeirischen Hügelland. Studenzen ist das Tor zum Vulkanland.
Gliederung Das ehemalige Gemeindegebiet umfasste zwei Ortschaften (Bevölkerung am 1. Jänner 2017 Abgerufen am 15. Juni 2017): Siegersdorf (234) Studenzen (452) Die Gemeinde bestand aus der einzigen Katastralgemeinde Studenzen.
Ehemalige Nachbargemeinden im Norden: Sankt Margarethen an der Raab im Osten: Eichkögl und Fladnitz im Raabtal im Süden: Kirchberg an der Raab und Oberdorf am Hochegg im Westen: Sankt Marein bei Graz
Geschichte Der Ortsname stammt vom slawischen studenica = „Kaltenbach“.
Bevölkerungsentwicklung der ehemaligen Gemeinde
mini|Feuerwehrhaus Studenzen
Wirtschaft und Infrastruktur Verkehr Studenzen ist von Graz bzw. Gleisdorf über die steirische Ostbahn erreichbar.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Politik Gemeinderat Der Gemeinderat besteht bis Ende 2014 aus neun Mitgliedern und setzte sich seit der Gemeinderatswahl 2010 aus Mandaten der folgenden Parteien zusammen: 6 ÖVP – stellte Bürgermeister und Vizebürgermeister 3 SPÖ
Letzter Bürgermeister war Walter Bechter (ÖVP).
Wappen links|80px Die Verleihung des Gemeindewappens erfolgte mit Wirkung vom 1. April 2001. Wegen der Gemeindezusammenlegung verlor dieses mit 1. Jänner 2015 seine offizielle Gültigkeit. Die Blasonierung (Wappenbeschreibung) lautete: „Ein Schild von Rot und Blau, von einem silbernen beblätterten und befruchteten zweifach gebogenen Rüsterzweig schräggeviert, darin in Blau rechts in Draufsicht ein silberner Brunnen, links ein silberner Mühlstein.“Mitteilungen des Steiermärkischen Landesarchivs 52/53, 2002/2003, S. 61
Einzelnachweise
Weblinks
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