Maria Loja; eigentlich Henny Anna Maria Hinsch (* 12. Februar 1890 in Hamburg; † 3. Januar 1953 in Berlin; auch als Maria Loja-Stiebner oder Maria Loya geführt) war eine deutsche Schauspielerin und Hörspielsprecherin.
Leben Maria Loja wurde als Tochter des Gastwirtes Hermann Hinsch und seiner Ehefrau Amanda geboren. Sie spielte unter Erich Ziegel an den Hamburger KammerspielenViele zehren noch von seiner Kraft. In: Die Zeit, Nr. 34/1952, S. 6. und hatte lange Jahre Engagements an unterschiedlichen Berliner Bühnen (zuletzt am Theater am Schiffbauerdamm).
Ab 1934 wirkte sie auch in verschiedenen Filmproduktionen mit. Darunter befanden sich die Spielfilme Mach’ mich glücklichMach’ mich glücklich auf Murnau Stiftung online; abgerufen am 1. Mai 2016. aus dem Jahr 1935 von Arthur Robison mit Emil Birron, Egon Brosig und Else Elster und 1943 Romanze in Moll in der Regie von Helmut Käutner mit Marianne Hoppe, Paul Dahlke und Ferdinand Marian. Loja stand 1944 in der Gottbegnadeten-Liste des Reichsministeriums für Volksaufklärung und Propaganda.Loja, Maria. In: Theodor Kellenter: Die Gottbegnadeten : Hitlers Liste unersetzbarer Künstler. Kiel: Arndt, 2020, ISBN 978-3-88741-290-6, S. 392f.
Im Jahr 1949 verkörperte sie eine Wirtin in dem DEFA-Film Rotation von Wolfgang Staudte mit Paul Esser, Irene Korb und Werner Peters. Zudem arbeitete sie vereinzelt als Hörspielsprecherin.
Maria Loja war mit dem Schauspieler Hans Stiebner verheiratet. Gemeinsam mit ihrem Ehemann unterrichtete sie auch als Schauspiellehrerin. So bildete sie unter anderem den Schauspieler Martin Benrath aus. Auch der Regisseur und Schauspieler Axel von Ambesser erhielt von dem Ehepaar Unterricht.
Maria Loja verstarb 1953 in Berlin-Schmargendorf.
Filmografie (Auswahl)
Hörspiele (Auswahl) 1947: Ein Sonntag-Nachmittag – Regie: Otto Kurth 1949: Begegnung – Regie: Eberhard Cronshagen 1949: Ein belangloser Fall 1949: Der erste Preis 1950: Der Hagestolz – Regie: Karl Metzner 1950: Das Wirtshaus zu den fünf Wünschen – Regie: Heinz von Cramer 1950: Zum goldenen Anker – Regie: Hanns Korngiebel 1952: Apoll an der Seine – Regie: Fritz Schröder-Jahn
Literatur Johann Caspar Glenzdorf: Glenzdorfs internationales Film-Lexikon. Biographisches Handbuch für das gesamte Filmwesen. Band 2: Hed–Peis. Prominent-Filmverlag, Bad Münder 1961, , S. 1020.
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Einzelnachweise
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