Rape – Die Vergewaltigung des Richard Beck ist ein US-amerikanisches Fernseh-Drama aus dem Jahr 1985. Im Original wurde der Film nach seiner Ausstrahlung von The Rape of Richard Beck in Deadly Justice umbenannt.

Handlung Richard Beck ist ein beinharter Polizist in Seattle, dessen Methoden nicht immer die besten sind. Er vertritt zudem sexistische Vorurteile und auch die Meinung, dass Vergewaltigung eher ein Kavaliersdelikt und vergewaltigte Frauen selbst schuld seien, denn sie hätten nichts anderes gewollt, als Sex zu haben. Als er allerdings eines Tages zwei Drogendealer verfolgt und nahe der Battery Street von ihnen in einen Hinterhalt gelockt wird, wird er selbst Opfer einer Vergewaltigung. Fortan versucht er das Geschehene zu verarbeiten. Da er ohne Rückendeckung operierte und zudem noch nicht einmal im Dienst war, sind viele seiner Kollegen nun der Meinung, er sei selber schuld, so wie Beck das über vergewaltigte Frauen dachte, die zum Beispiel allein unterwegs waren. Auch sein Vater hat aus diesem Grund absolut kein Mitleid mit ihm. Vielmehr hilft ihm die Psychologin Barbara McKee, die ihn und seine Methoden zuvor heftig kritisiert hatte.

Kritik

Hintergrund In den USA wurde der Film zum ersten Mal am 27. Mai 1985 auf ABC ausgestrahlt. In Deutschland wurde der Film am 20. Juli 1987 direkt auf VHS veröffentlicht.

Auszeichnungen Eddie Awards 1986: Gewonnen, „Bester Schnitt in einem Fernsehspezial“ – Millie Moore & Maurie Beck

Emmy Awards 1985: Gewonnen, Bester Hauptdarsteller – Mini-Serie oder TV-Film – Richard Crenna

Golden Globe Award Bei der Verleihung des Golden Globe Awards 1986 wurde Crenna mit einer Nominierung als Bester Hauptdarsteller – Mini-Serie oder TV-Film bedacht.

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Filmtitel 1985 Kategorie:US-amerikanischer Film Kategorie:Fernsehfilm (American Broadcasting Company) Kategorie:Filmdrama Kategorie:Kriminalfilm