Hanna Roßner geb. Junghanns (* 30. November 1943 in Aue (Sachsen); † 14. September 2012Traueranzeige in der Freien Presse, Lokalausgabe Schwarzenberg, vom 22. September 2012, S. 15.) war eine deutsche Mundartsprecherin und -autorin, die in erzgebirgischer Mundart schrieb und selbst vortrug.

Leben und Werk Die in Beierfeld aufgewachsene Roßner erlernte nach dem Besuch einer zehnklassigen Polytechnischen Oberschule den Beruf eines Industriekaufmanns.

Sie verfasste Gedichte und Schnorken in erzgebirgischer Mundart, die sie in mehreren Broschüren, den Glückauf-Zeitungen des Erzgebirgsvereins und dem Spiegelwaldboten als Amtsblatt der Gemeinden Grünhain-Beierfeld und Bernsbach veröffentlichte. Sie trug außerdem in mehrstündigen Programmen eigene Dichtungen vor und trat auch bei öffentlichen Veranstaltungen gern mit auf.Stimmungsvoller Hutznobnd im Seniorenheim Kursana in Schneeberg. Abruf am 16. Juni 2023. Roßner beteiligte sich mehrfach an den Erzgebirgischen Mundarttagen.

Roßner wurde am 28. September 2012 auf dem Friedhof Beierfeld beigesetzt.

Werke (Auswahl) Su ka’s Laabn sei: Erlebnisse in erzgebirgischer Mundart. Heidler und Fahle, Scheibenberg, 2001, ISBN 3-933625-22-X. Durchs Astloch geguckt: Gedichte und Geschichten in erzgebirgischer Mundart. Rockstroh, Aue 2004. Buch Durchs Astloch geguckt, Steckt när mol de Nos miet ne : erzgebirgische Mundart - heiter und besinnlich. Rockstroh, Aue 2008. Handwerksmuseum Kork, ISBN 9781326685669, 2016.Handwerksmuseum Kork.

Literatur Friedemann Bähr: Mundartautorin und -sprecherin Hanna Roßner verstorben. In: Glückauf! Zeitschrift des Erzgebirgsvereins 123 (2012) 8, S. 177.

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