mini|hochkant|Christina Hecke, 2020 mini|hochkant|Christina Hecke bei der Preisverleihung der Deutschen Akademie für Fernsehen 2015 Christina Hecke (* 22. Februar 1979 in Stuttgart) ist eine deutsche Schauspielerin.
Leben Christina Hecke studierte zunächst Jura, bevor sie 2003 an die Schauspielschule Mainz wechselte., abgerufen am 26. August 2023 Von 2006 bis 2009 war sie Ensemblemitglied beim E.T.A.-Hoffmann-Theater in Bamberg, wo sie u. a. in Der Name der Rose den Lehrling Adson spielte. Neben Goethes Faust und dem modernen Drama Der Gott des Gemetzels stand sie in der Titelrolle von Heidemarie Gohdes Stück Die Leiden der jungen Wärterin auf der Bühne. Die Inszenierung gewann bei den Bayerischen Theatertagen 2006 sowohl den Stückpreis als auch den Publikumspreis, während Christina Hecke als beste Darstellerin nominiert wurde.
Für das Fernsehen spielte sie beispielsweise Hauptrollen in Hopfensommer und Blond bringt nix und stand u. a. in Matti Geschonnecks Das Ende einer Nacht sowie Hans Steinbichlers Polizeiruf-110-Folge Denn sie wissen nicht, was sie tun vor der Kamera. Sie wirkte in Kinofilmen wie Rudolf Thomes Pink und Andres Veiels RAF-Drama Wer wenn nicht wir mit. Im Frühjahr 2012 war sie in Christian Petzolds DDR-Drama Barbara zu sehen. Seit 2016 ermittelt sie im Saarland als Kriminalhauptkommissarin Judith Mohn in der ZDF-Krimi-Reihe In Wahrheit.
2020 erschien ihr Buch Mal ehrlich – Mein Blick hinter unser Leben, in dem Hecke die Themen Allverbundenheit im Leben nach einer Nahtod-Erfahrung, Heirat und Beziehung mit ihrer Lebenspartnerin berührt.
Seit 2022 ist sie Vorsitzende des Vorstandes der Deutschen Akademie für Fernsehen.
Privates Hecke lebt in Berlin. Sie ist seit 2018 mit der Fotografin Stefanie Henn verheiratet.Schauspielerin Christina Hecke verrät: “Ich liebe eine Frau, na und?” auf stern.de, abgerufen am 12. Februar 2020
Auszeichnungen Die Inszenierung von Heidemarie Gohdes Stück Die Leiden der jungen Wärterin gewann bei den Bayerischen Theatertagen 2006 den Stückpreis und den Publikumspreis; Christina Hecke wurde für die Titelrolle als beste Darstellerin nominiert. Sie wirkte in Kinofilmen wie Rudolf Thomes Pink und Andres Veiels RAF-Drama Wer wenn nicht wir mit, das mit dem Alfred-Bauer-Preis ausgezeichnet wurde, den Bronzenen Filmpreis gewann und fünf weitere Nominierungen beim Deutschen Filmpreis 2011 erhielt. Für Ben von Grafensteins Wiesn-Film Kasimir und Karoline wurde Christina Hecke beim Filmfest München für den Förderpreis Deutscher Film 2011 als beste Darstellerin nominiert.
Veröffentlichung
Mal ehrlich – Mein Blick hinter unser Leben, Patmos Verlag, Düsseldorf 2020, ISBN 978-3-8436-1218-0.
Filmografie (Auswahl)
Theater 2004–2005: Creeps (Staatstheater Mainz) 2006: Die Leiden der jungen Wärterin (Theater Mimus) 2006–2007: Faust I+II (Theater Bamberg) 2007: Medea.Stimmen (Theater Stuttgart) 2008: Der Name der Rose (Theater Bamberg) 2008–2009: Gott des Gemetzels (E.T.A. Hoffmann Theater Bamberg) 2009: Transition. Metamorphosen des Ovid (Theater Pan.Optikum Freiburg)
Weblinks
Website von Christina Hecke Agenturprofil bei der Agentur Die Agenten
Einzelnachweise
Kategorie:Filmschauspieler Kategorie:Theaterschauspieler Kategorie:Darstellender Künstler (Stuttgart) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1979 Kategorie:Frau