Walter Steinfatt (* 23. Dezember 1900 in Schwerin; † 1988) war ein deutscher Pädagoge. Er unterrichtete von 1931 bis 1945 an verschiedenen Seefahrtschulen und engagierte sich nach Kriegsende für die Wiedereröffnung der Schifffahrtsschule im mecklenburgischen Wustrow.

Leben mini|Gedenktafel in WustrowWalter Steinfatt besuchte das Realgymnasium in Schwerin und legte dort 1918 das Abitur ab. Nach seinem Kriegsdienst im Ersatzbataillon des Großherzoglich Mecklenburgischen Grenadier-Regiments Nr. 89 begann er 1919 ein Mathematik- und Physikstudium an der Universität Rostock und der Universität Kiel. Nach der 1924 abgelegten Staatsprüfung folgte 1926 die pädagogische Prüfung, bevor er von 1927 bis 1931 als Studienassessor in Wismar tätig war. Walter Steinfatt begann 1932 seine Tätigkeit als Studienrat an der Seefahrtschule Wustrow die erst im Jahre 1965 endete.Walter Steinfatt in: "Die Königlich Preußische Navigationsschule zu Barth", von Karin Bernstein, 2011, Seite 17

Walter Steinfatt starb im Jahr 1988. Sein Grab befindet sich auf dem Friedhof Wustrow (Ostseebad).Das Grab von Walter Steinfatt

Veröffentlichungen 1954: Funknavigation für die Schiffahrt 1962: Nautische Astronomie 1969: Astronomische Navigation 1979: Leitfaden der Navigation: Astronomische Navigation

Literatur

Walter Steinfatt in: Strategy, Security, and Spies: Mexico and the U.S. as Allies in World War II, von María Emilia Paz Salinas, Penn State Press, 1997, Seite 153

Weblinks Gedenken an Walter Steinfatt in: fischland-darss-zingst

Einzelnachweise

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