Die Fuji/Rockwell Commander 700 war eine gemeinsame japanisch-amerikanische Entwicklung von Fuji Heavy Industries und Rockwell International.

Geschichte Die Entwicklung der Commander 700 begann 1971 unter der Bezeichnung FA-300 in Japan. Im Jahre 1974 setzten Fuji und Rockwell International die Entwicklung gemeinsam fort. Das Flugzeug erhielt für den nordamerikanischen Markt die Bezeichnung Commander 700. Als Rockwell International 1979 seinen Bereich für allgemeine Luftfahrt an Gulfstream Aerospace verkaufte, endete die Zusammenarbeit.

Konstruktion Die Commander 700 ist ein Tiefdecker mit konventionellem Leitwerk und einziehbaren Bugradfahrwerk. Das Flugzeug wird von zwei Lycoming-Kolbenmotoren angetrieben. Der Rumpf ist druckbelüftet und bietet Platz für ein bis zwei Piloten und vier bis fünf Passagiere. Der erste Prototyp flog in Japan erstmals am 13. November 1975 und der zweite, von Rockwell montierte, am 25. Februar 1976. Eine parallele Weiterentwicklung war die Commander 710 mit stärkeren Motoren, die erstmals am 22. Dezember 1976 flog.

Varianten Commander 700 – angetrieben von zwei Avco Lycoming TIO-540-R2AD, je 254 kW Commander 710 – angetrieben von zwei Avco Lycoming TIO-540, je 335 kW

Technische Daten Kenngröße DatenDaten von Flugzeuginfo.net Besatzung 1–2 Passagiere 4–5 Länge 12,03 m Spannweite 12,94 m Höhe 4,05 m Flügelfläche 18,60 m² Leermasse 2134 kg max. Startmasse 3151 kg Höchstgeschwindigkeit 409 km/h Dienstgipfelhöhe 8352 m Reichweite 2226 km Triebwerke 2 × Lycoming TIO-540-R2AD, je 254 kW

Siehe auch Liste von Flugzeugtypen

Weblinks

Fuji/Rockwell Commander 700/710 bei Aviastar

Einzelnachweise

Kategorie:Geschäftsreiseflugzeug Kategorie:Erstflug 1975 Kategorie:Zweimotoriges Flugzeug mit Kolbenmotoren