mini|Wappen derer von Sachsenhausen nach Joh. Siebmacher 1605 Die Herren von Sachsenhausen waren ein Ritter- und Ministerialengeschlecht, das seinen Stammsitz im heutigen Frankfurt-Sachsenhausen hatte, aber auch darüber hinaus begütert war.
Bedeutung
Es ist vom Ende des 12. Jahrhunderts bis in die Mitte des 14. Jahrhunderts nachweisbar. Sein Besitz ging durch eine Erbtochter auf die Familie derer von Praunheim über, ohne dass dazu Details bekannt sind. Die Herren von Sachsenhausen stellten einige hohe Funktionsträger in der Stadt Frankfurt am Main, so war Konrad von Sachsenhausen von 1263 bis 1268 Schultheiß der Stadt und sein Bruder Hartmann wird 1262 als Kustos des Kaiserdoms St. Bartholomäus in Frankfurt erwähnt.
Stammliste Hauptstammliste
Weitere Familienmitglieder Neben den in der Stammliste erfassten Mitgliedern der Familie gibt es weitere, die sich in diese Genealogie nicht einhängen lassen:
Heinrich, 1287 magister curiae des Herzogs Ludwig von Oberbayern und Pfalzgraf bei Rhein; 1288, 1295 stellvertretender Haus- und Hofmeister des Pfalzgrafen bei Rhein.
Literatur Ludwig Heinrich Euler: Die Herren von Sachsenhausen und Praunheim. Ein genealogischer Versuch. In: Archiv für Frankfurts Geschichte und Kunst, 1854, S. 38–113,
Sachsenhausen Kategorie:Frankfurt-Sachsenhausen Kategorie:Frankfurt am Main im Mittelalter