Cà Mau ist die südlichste Provinz (tỉnh) von Vietnam. Sie gehört zur Mekongdeltaregion. Cà Mau stellt die Südspitze des Landes dar, an der der Golf von Thailand und das Südchinesische Meer ineinander übergehen. Am südlichsten Punkt des Festlandes befindet sich ein Monument, das ein beliebtes Tourismusziel darstellt. In der Nähe davon liegt auch der Nationalpark Mũi Cà Mau.
Die Provinz grenzt an die Provinzen An Giang und Cần Thơ sowie an das Meer.
1997 wurden große Teile von Cà Mau durch den tropischen Sturm Linda zerstört.
Geographie Die Provinz gehört zu den flachen, von Flussarmen, Kanälen, Mangrovenwäldern und Feuchtgebieten geprägten Landschaften des Mekongdeltas. Durch die Zusammenlegung mit Bạc Liêu (2025) wurde Cà Mau nach Nordosten erweitert und umfasst seither auch die Küsten- und Agrargebiete der früheren Provinz Bạc Liêu.
Verwaltungsgliederung Im Zuge der Verwaltungsreform von 2025 wurde die frühere Bezirksebene aufgehoben. Cà Mau gliedert sich seitdem unmittelbar in 64 Verwaltungseinheiten auf Gemeindeebene: 55 Gemeinden (xã) und 9 Stadtbezirke (phường).
Die 55 Gemeinden sind:
Die 9 Stadtbezirke sind:
Wirtschaft und Infrastruktur Cà Mau ist stark durch Landwirtschaft, Fischerei, Aquakultur und Küstenwirtschaft geprägt. Besonders wichtig sind Reisproduktion, Garnelenzucht und Fischerei. Die Mangroven- und Küstengebiete der Provinz bilden zugleich eine ökologische Ressource und eine Grundlage für Tourismus und Naturschutz.
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Kategorie:Provinz in Vietnam