Arnold Berger (* 10. Mai 1882 in Moutier, Bern; † 6. März 1956 in Caviano, Tessin) war ein Schweizer Architekt.

Ausbildung und Beruf Berger studierte zunächst am Technikum Biel. Nach dem Diplom 1905 führte er sein Studium an der Münchner Akademie fort. Daraufhin ging er nach Zürich. Um 1910 eröffnete er gemeinsam mit seinem Cousin Ewald Berger ein eigenes Büro in Luzern, in dem die Partner insgesamt etwa 50 Entwürfe realisierten, mehrheitlich Einfamilienhäuser im Heimatstil.

Ende der 1920er bis in die 1930er Jahre errichtete er eine Reihe von Gebäuden, die die ersten Vertreter des Neuen Bauens in Luzern darstellten, unter anderem das – mittlerweile nach heftiger Kontroverse grösstenteils abgerissene – Strandbad LidoBosshard/Luchsinger: Das Strandbad Lido in Luzern. Chronik eines Projektes. eine Grossform für den Alltag. In: Werk, Bauen + Wohnen Bd. 87 (2000) Heft 11 S. 18, , das Feuerwehrdepot Kleinmatt und das Geschäftshaus Werchlaube.

Werke (Auswahl) Restaurant-Anbau, Hotel Bellevue, Rigi-Kaltbad, 1923 Anbau, Hotel Terrasse, Vitznau, 1929 Strandbad Lido, Luzern, 1929 Überbauung Gopplismoos, Wohnbauten, Luzern, 1929 Morgartenstr., Wohn- und Geschäftshaus, Luzern, 1929 Eidgenössisches Verwaltungsgericht, Umbau, Luzern, 1931 (mit Marc Piccard) Eschenstr./Bleicherstr., Wohnbauten, Luzern, 1932 Kleinmattstr., Feuerwehrdepot, Luzern, 1933 Werchlaube, Wohn- und Geschäftshaus, Luzern, 1934

Literatur Tomaso Zanini: Arnold Berger. In: Isabelle Rucki und Dorothee Huber (Hg): Architektenlexikon der Schweiz – 19./20. Jahrhundert Basel: Birkhäuser 1998. ISBN 3-7643-5261-2

Belege

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