Claudia Bethge (* 12. November 1916 in NürnbergGeburtsdatum und -ort laut Fernseharchiv Kay Weniger; † nach 1990) war eine deutsche Schauspielerin und Hörspielsprecherin.
Leben Die Tochter norddeutscher Eltern gab nach ihrer Schauspielausbildung ihr Theaterdebüt in Dresden. Weitere Stationen waren Straßburg und München, wo sie mit Stückverträgen im Residenztheater spielte. Nach dem Zweiten Weltkrieg spielte sie am Bayerischen StaatsschauspielBayerischen Staatsschauspiel. Ab Mitte der 1950er Jahre begann ihre Tätigkeit im Fernsehen. So hatte sie 1955 einen Auftritt in Schnitzlers Der grüne Kakadu.http://www.tvprogramme.net/view_tag.php?tag=1955-10-30 In dem ab 1979 ausgestrahlten Fernsehmehrteiler Jauche und Levkojen war Bethge in mehreren Folgen tätig. Gleichzeitig arbeitete sie beim Rundfunk als Sprecherin in Hörspielen und als Synchronsprecherin. Im Fernsehen war sie auch mehrmals im Tatort und in Der Kommissar zu sehen.
Filmografie (Auswahl) 1953: Die goldene Gans 1955: Der grüne Kakadu (TV)http://www.vollfilm.com/de_DE/actor/claudia-bethge 1959: Land, das meine Sprache spricht (TV) 1960: Ein Weihnachtslied in Prosa oder Eine Geistergeschichte zum Christfest (TV) 1961: Der Feind (TV) 1965: Der Anfang einer Woche (TV) 1966: Elektra (TV) 1967: Das Gold von Bayern (TV) 1970: Der Kommissar – Tod einer Zeugin 1971: Totentanz (TV) 1971: Recht oder Unrecht – Der Fall Meinberg 1974: Der kleine Doktor – Die Notbremse 1979: Die Totenschmecker 1979: Jauche und Levkojen (TV-Mehrteiler) 1987: Tatort – Die Macht des Schicksals 1989: Liebe, Tod und Eisenbahn (TV) 1990: Wüsten (TV)
Hörspiele (Auswahl)
1953: Tochter der Wildnis (nach Eduard Mörike) – Regie: Helmut Brennicke 1953: Das Geheimnis von Castilien – Regie: Helmut Brennicke 1955: Das Mädchen vom Moorhof (nach Selma Lagerlöf) – Regie: Heinz-Günter Stamm 1955: Gesang am Schafott – Regie: Heinz-Günter Stamm 1956: Die Räuberbande – Regie: Helmut Brennicke 1957: Macbeth (nach William Shakespeare) – Regie: Heinz-Günter Stamm 1957: Martha (nach Luise Rinser) – Regie: Heinz-Günter Stamm 1958: Götz von Berlichingen mit der eisernen Hand, Regie: Heinz-Günter Stamm 1959: Stützen der Gesellschaft (nach Henrik Ibsen) – Regie: Walter Ohm 1959: Das Lied von Bernadette (nach Franz Werfel) – Regie: Heinz-Günter Stamm 1961: Mensch Meier – Autor und Regie: Paul Pörtner 1961: Maigret und sein Revolver (nach Georges Simenon) – Regie: Heinz-Günter Stamm 1961: Der blaue Vogel – Regie: Hermann Wenninger 1961: Robinson soll nicht sterben (nach Friedrich Forster) – Regie: Walter Ohm 1962: Raskolnikoff (nach Fjodor Michailowitsch Dostojewski) – Regie: Hermann Wenninger 1962: Terra Incognita (8 Teile) (von Philip Levene) – Regie: Wilm ten Haaf 1962: Der goldene Klemmer (nach Arthur Conan Doyle) – Regie: Heinz-Günter Stamm 1962: Der Sylvesterabend des Herrn Crépin – Regie: Heinz-Günter Stamm 1963: Der Narr mit der Hacke – Regie: Walter Ohm 1963: Sherlock Holmes macht ein Experiment Regie: Heinz-Günter Stamm 1963: Das Wunder des heiligen Krispin – Regie: Heinz-Günter Stamm 1963: Der Prokurator oder: Die Liebe der schönen Bianca – Regie: Walter Ohm 1963: Maria Magdalena (nach Friedrich Hebbel) – Regie: Heinz-Günter Stamm 1964: Der Mann, der Sherlock Holmes war – Regie: Otto Kurth 1964: Faust Regie: Otto Kurth 1964: Träume (von Günter Eich) – Regie: Otto Kurth 1964: Sonderurlaub (von Gerd Oelschlegel) – Regie: Otto Kurth 1965: Oba Koso oder Der König hat sich nicht erhängt – Regie: Heinz von Cramer 1966: Der arme Mann Luther (von Leopold Ahlsen) – Regie: Hermann Wenninger 1966: Tageszeiten der Liebe – Regie: Heinz-Günter Stamm 1967: Ein Fall für Dr. Dahlberg (Zweiteiler) – Regie: Fritz Benscher 1973: Sand – ein Attentäter (nach Tankred Dorst) – Regie: Heinz von Cramer 1974: Das Signal – Regie: Otto Kurth 1982: Tod Nr. 44047 – Edith Stein – Regie: Otto Kurth
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Einzelnachweise
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