mini|E.G.A.Böckel, Stich von Haeselich (1827) Ernst Gottfried Adolf Böckel (* 1. April 1783 in Danzig; † 5. Januar 1854 in Oldenburg (Oldb)) war ein deutscher evangelischer Theologe und Hochschullehrer.

Leben Böckel studierte ab 1801 Evangelische Theologie an der Albertus-Universität Königsberg, war danach Lehrer, Pastor, Diakon und Garnisonsprediger. 1817 wurde er zum Doctor theologiae promoviert. 1819 wurde er zum Professor der Theologie an der Universität Greifswald und Pastor an der Jacobikirche berufen.

1826 wechselte Böckel als Hauptpastor an die Jacobikirche nach Hamburg und kam 1833 als Pastor an die Ansgariikirche nach Bremen. 1836 wurde er Generalsuperintendent für das Großherzogtum Oldenburg und Oberhofprediger zu Oldenburg.

In Hamburg gehörte Böckel zu den Gründungsmitgliedern der Freimaurerloge Boanerges zur Bruderliebe.

Familie Böckel war verheiratet mit Johanna Elisabeth geb. Günther († 1860). Dieser Ehe entstammt der Sohn Dagobert Böckel, später Lehrer und Reichstagsabgeordneter der Fortschrittspartei.Dagobert Böckel. In: Hans Friedl u. a. (Hrsg.): Biographisches Handbuch zur Geschichte des Landes Oldenburg. Hrsg. im Auftrag der Oldenburgischen Landschaft. Isensee, Oldenburg 1992, ISBN 3-89442-135-5, S. 76 (online).

Schriften Hoseas. 1808 Litteratur der Theologie. 1812 Epistola Pauli ad Romanos. 1821 Hiob. 1821 Salomo’s Denksprüche. 1829

Siehe auch Liste der Rektoren der Universität Greifswald Liste der Hamburger Hauptpastoren

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Generalsuperintendent (Oldenburg) Kategorie:Lutherischer Geistlicher (19. Jahrhundert) Kategorie:Lutherischer Theologe (19. Jahrhundert) Kategorie:Hauptpastor (Hamburg) Kategorie:Person des Christentums (Greifswald) Kategorie:Lutherischer Geistlicher (Bremen) Kategorie:Hochschullehrer (Universität Greifswald) Kategorie:Rektor (Universität Greifswald) Kategorie:Freimaurer (Deutschland) Kategorie:Freimaurer (19. Jahrhundert) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1783 Kategorie:Gestorben 1854 Kategorie:Mann