200px|rechts|Logo der Volleyball-Europameisterschaft der Frauen 2013 Die Volleyball-Europameisterschaft der Frauen 2013 fand vom 6. bis 14. September in Deutschland und der Schweiz statt. Die deutsche Mannschaft erreichte als Gastgeber ungeschlagen das Finale, das Weltmeister Russland mit 3:1 gewann. Russland hat kein Spiel und lediglich drei Sätze im gesamten Turnier verloren. Die Bronzemedaille gewann Belgien durch ein 3:2 gegen Titelverteidiger Serbien.
Modus Das Turnier begann mit einer Vorrunde in vier Gruppen (A–D) mit je vier Mannschaften. Für einen 3:0- oder einen 3:1-Sieg gab es drei Punkte, für einen 3:2-Sieg zwei Punkte, für eine 2:3-Niederlage einen Punkt und für eine 1:3- oder 0:3-Niederlage keinen Punkt. Bei Punktgleichheit entschied zunächst die Anzahl der gewonnenen Spiele und anschließend der Satzquotient. Bestand auch hier Gleichheit, entschied der Ballpunktquotient (BPQ) und zuletzt der direkte Vergleich der betroffenen Mannschaften. Die besten drei Teams jeder Gruppe erreichten die zweite Runde. Dort trafen zunächst Gruppendritte auf Gruppenzweite, bevor die jeweiligen Sieger auf einen Gruppenersten trafen. Die vier erfolgreichen Teams der zweiten Runde erreichten das Halbfinale. Die Verlierer der Halbfinals spielten um den dritten Platz, die Sieger ermittelten im Endspiel den neuen Europameister.
Teilnehmer mini|Die deutsche Mannschaft bei der EM Die Kader und weitere Informationen zu allen Mannschaften gibt es auf der Unterseite Teilnehmer.
Spielstätten Die Europameisterschaft wurde in fünf Städten ausgetragen. Der einzige Austragungsort in der Schweiz war das Hallenstadion in Zürich.
Berlin Dresden Halle Schwerin Zürich Max-Schmeling-HalleKapazität: 11.900 EnergieVerbund ArenaKapazität: 6.000 Gerry-Weber-StadionKapazität: 12.300 Sport- und KongresshalleKapazität: 5.184 HallenstadionKapazität: 13.000 180px|Max-Schmeling-Halle 180px|Margon-Arena 180px|Gerry-Weber-Stadion 180px|Sport- und Kongresshalle 180px|Hallenstadion 2 Halbfinals Spiel um Platz 3 Finale 6 Vorrundenspiele 6 Vorrundenspiele 2 Play-off-Spiele 2 Viertelfinals 6 Vorrundenspiele 6 Vorrundenspiele 2 Play-off-Spiele 2 Viertelfinals
Spielplan Erste Runde Gruppe A in Halle Platz Team BPQ Sätze Punkte 1. 1,181 9:2 8 2. 1,162 6:5 5 3. 1,026 7:6 5 4. 0,631 0:9 0
6. September Deutschland Spanien 3:0 Niederlande Türkei 2:3 7. September Spanien Türkei 0:3 Deutschland Niederlande 3:2 8. September Spanien Niederlande 0:3 Türkei Deutschland 0:3 Gruppe B in Zürich Platz Team BPQ Sätze Punkte 1. 1,222 9:2 9 2. 1,222 7:4 6 3. 0,895 5:8 2 4. 0,746 2:9 1
6. September Italien Schweiz 3:0 Frankreich Belgien 1:3 7. September Italien Frankreich 3:1 Schweiz Belgien 0:3 8. September Frankreich Schweiz 3:2 Belgien Italien 3:1
Gruppe C in Dresden Platz Team BPQ Sätze Punkte 1. 1,202 9:2 9 2. 1,175 7:3 6 3. 0,817 4:7 3 4. 0,861 1:9 0
6. September Aserbaidschan Kroatien 0:3 Belarus Russland 1:3 7. September Aserbaidschan Belarus 1:3 Kroatien Russland 1:3 8. September Belarus Kroatien 0:3 Russland Aserbaidschan 3:0 Gruppe D in Schwerin Platz Team BPQ Sätze Punkte 1. 1,117 8:4 7 2. 1,003 6:7 4 3. 0,976 6:7 4 4. 0,924 6:8 3
6. September Serbien Bulgarien 2:3 Tschechien Polen 3:2 7. September Serbien Tschechien 3:0 Bulgarien Polen 1:3 8. September Tschechien Bulgarien 3:2 Polen Serbien 1:3
Finalrunde
Endstand Rang Team Punkte Sätze Finalrunden 1 Russland 18 18:3 2 Deutschland 13 16:7 3 Belgien 14 17:9 4 Serbien 11 13:10 Aus im Viertelfinale 5 Kroatien 8 10:8 6 Italien 9 10:7 7 Türkei 8 9:8 8 Frankreich 5 10:13 Aus in den Play-offs 9 Niederlande 6 9:9 10 Tschechien 5 8:10 11 Polen 4 6:10 12 Belarus 3 4:10 Aus in der Gruppenphase 13 Bulgarien 3 6:8 14 Schweiz 1 2:9 15 Aserbaidschan 0 1:9 16 Spanien 0 0:9
Auszeichnungen Wertvollste Spielerin (MVP) Tatjana Koschelewa Beste Scorerin Lise Van Hecke Beste Angreiferin Jovana Brakočević Beste Blockerin Christiane Fürst Beste Aufschlägerin Margareta Kozuch Beste Libera Valérie Courtois Beste Zuspielerin Jekaterina Pankowa Beste Annahmespielerin Suzana Ćebić
Qualifikation Neben den beiden Gastgebern Deutschland und Schweiz waren die besten Mannschaften der Europameisterschaft 2011 direkt für die Endrunde 2013 qualifiziert. Dies waren Serbien, die Türkei, Italien, Polen und Russland.
Die restlichen Teilnehmer wurden in drei Qualifikationsrunden ermittelt. In der ersten Runde gab es nur eine Begegnung mit Hin- und Rückspiel. Lettland setzte sich am 12. und 20. Mai 2012 mit zwei 3:0-Siegen gegen Zypern durch und erreichte die zweite Runde, die im September 2012 stattfand. Dort waren die 24 Teilnehmer in sechs Gruppen aufgeteilt. In jeder Gruppe fanden zwei Turniere statt, in denen die Mannschaften gegeneinander antraten. Die sechs Gruppensieger waren für die EM 2013 qualifiziert. Die Gruppenzweiten ermittelten in der dritten Runde die letzten EM-Teilnehmer.
Zweite Runde Gruppe A Platz Team BPQ Sätze Punkte 1. 1,117 17:8 14 2. 1,221 16:6 14 3. 0,969 11:8 8 4. 0,629 0:15 0
Erstes Turnier in Poprad 7. September Israel Spanien 3:2 Slowakei Schweden 3:0 8. September Spanien Schweden 3:0 Israel Slowakei 0:3 9. September Schweden Israel 0:3 Slowakei Spanien 2:3 Zweites Turnier in Ra’anana 14. September Slowakei Spanien 2:3 Schweden Israel 0:3 15. September Spanien Schweden 3:0 Israel Slowakei 1:3 16. September Schweden Slowakei 0:3 Israel Spanien 1:3 Gruppe B Platz Team BPQ Sätze Punkte 1. 1,440 18:2 17 2. 1,294 14:7 13 3. 0,863 6:12 6 4. 0,575 1:15 0
Erstes Turnier in Apeldoorn 7. September Niederlande Dänemark 3:0 Ukraine Griechenland 3:0 8. September Dänemark Griechenland 0:3 Niederlande Ukraine 3:0 9. September Dänemark Ukraine 1:3 Griechenland Niederlande 0:3 Zweites Turnier in Piwdenne 14. September Griechenland Ukraine 0:3 Dänemark Niederlande 0:3 15. September Ukraine Niederlande 2:3 Griechenland Dänemark 3:0 16. September Ukraine Dänemark 3:0 Niederlande Griechenland 3:0
Gruppe C Platz Team BPQ Sätze Punkte 1. 1,535 18:0 18 2. 1,130 12:8 12 3. 0,894 8:14 5 4. 0,702 2:15 1
Erstes Turnier in Salo 7. September Aserbaidschan Österreich 3:0 Finnland Belarus 1:3 8. September Aserbaidschan Belarus 3:0 Österreich Finnland 0:3 9. September Belarus Österreich 3:0 Finnland Aserbaidschan 0:3 Zweites Turnier in Baku 14. September Österreich Belarus 0:3 Aserbaidschan Finnland 3:0 15. September Belarus Finnland 3:1 Österreich Aserbaidschan 0:3 16. September Finnland Österreich 3:2 Aserbaidschan Belarus 3:0 Gruppe D Platz Team BPQ Sätze Punkte 1. 1,363 16:3 15 2. 1,253 15:5 15 3. 0,893 7:12 6 4. 0,631 0:18 0
Erstes Turnier in Piatra Neamț 7. September Kroatien Großbritannien 3:0 Rumänien Portugal 3:0 8. September Großbritannien Portugal 3:0 Rumänien Kroatien 3:1 9. September Portugal Kroatien 0:3 Großbritannien Rumänien 1:3 Zweites Turnier in Rovinj 14. September Portugal Rumänien 0:3 Kroatien Großbritannien 3:0 15. September Rumänien Großbritannien 3:0 Portugal Kroatien 0:3 16. September Großbritannien Portugal 3:0 Kroatien Rumänien 3:0
Gruppe E Platz Team BPQ Sätze Punkte 1. 1,365 16:3 15 2. 1,286 15:4 15 3. 0,932 6:12 6 4. 0,558 0:18 0
Erstes Turnier in Maribor 7. September Frankreich Slowenien 3:0 Montenegro Belgien 0:3 8. September Slowenien Montenegro 3:0 Belgien Frankreich 1:3 9. September Slowenien Belgien 0:3 Montenegro Frankreich 0:3 Zweites Turnier in Kortrijk 14. September Montenegro Slowenien 0:3 Frankreich Belgien 0:3 15. September Slowenien Frankreich 0:3 Belgien Montenegro 3:0 16. September Frankreich Montenegro 3:0 Belgien Slowenien 3:0 Gruppe F Platz Team BPQ Sätze Punkte 1. 1,303 18:4 16 2. 1,319 16:7 14 3. 0,838 7:14 6 4. 0,664 2:18 0
Erstes Turnier in Warna 7. September Ungarn Tschechien 0:3 Bulgarien Lettland 3:0 8. September Tschechien Lettland 3:0 Bulgarien Ungarn 3:0 9. September Lettland Ungarn 1:3 Tschechien Bulgarien 2:3 Zweites Turnier in Budaörs 14. September Tschechien Bulgarien 2:3 Lettland Ungarn 1:3 15. September Bulgarien Lettland 3:0 Tschechien Ungarn 3:1 16. September Lettland Tschechien 0:3 Ungarn Bulgarien 0:3
Dritte Runde Die Hinspiele wurden am 1. Juni 2013 ausgetragen, die Rückspiele fanden eine Woche später statt.
1./6. Juni 3:0, 1:3 1./8. Juni 0:3, 1:3 1./8. Juni 3:1, 2:3 Golden Set: Slowakei – Belarus 14:16, Frankreich – Ukraine 15:11
Weblinks
Informationen der CEV (englisch)
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