Bernward Hölting (* 22. Mai 1930 in Kiel; † 11. Januar 2015 in Mainz)Bernd Leßmann: Nachruf Bernward Hölting. In: Geologisches Jahrbuch Hessen. . Band 139, 2018, S. 231–235 war ein deutscher Hydrogeologe.
Leben Hölting studierte an der Universität Kiel und war dort am Geologischen Institut.Hölting: Die Entwässerung des würmeiszeitlichen Eisrandes in Mittelholstein, Meyniana 1958, Schwermineralanalytische Untersuchungen in Riß- und Würmablagerungen im Gebiet der Kreise Segeberg, Plön und Rendsburg, Segeberger Jahrbuch 1957, S. 1–22. Ende der 1950er Jahre hielt er sich zu Forschungszwecken in San Salvador auf.Hölting: Vulkanisch beeinflußte Gewässer in San Salvador (Mittelamerika). In: Neues Jahrbuch Geologie, Paläontologie, Monatshefte, 1959, S. 462–469. Danach nahm er am Hessischen Landesamt für Bodenforschung eine Tätigkeit auf, wo er Leitender Geologiedirektor wurde. Außerdem hatte ihn die Universität Marburg als Lehrbeauftragten und ab 1982 als Honorarprofessor gewonnen.
Von 1980 bis 1987 leitete er die Fachsektion Hydrogeologie der Deutschen Geologischen Gesellschaft.
Er war Verfasser eines Standardwerks zur Hydrogeologie und veröffentlichte zum Beispiel über Mineralquellen in Hessen und die geogene chemische Zusammensetzung von Grundwässern.
Hölting war seit 1952 Mitglied der katholischen Studentenverbindung A.V. Rheno-Guestfalia Kiel.
Schriften Hydrogeologie. Einführung in die Allgemeine und Angewandte Hydrogeologie, Enke Verlag, 1980, 3. Auflage 1989, 7. Auflage Spektrum Akademischer Verlag 2009 mit Wilhelm Coldewey mit Adam Christoph, Walter Gläßer: Hydrogeologisches Wörterbuch, Enke Verlag 2000 mit Klaus-Dieter Balke, Ulrich Beims, Franz Wilhelm Heers, Reiner Homrighausen, Georg Matthess: Grundwassererschließung, Lehrbuch der Hydrogeologie, Band 4, Borntraeger Verlag 2000 Die Mineralquellen in Bad Wildungen und Kleinern (Landkreis Waldeck, Hessen), Abhandlungen des Hessischen Landesamts für Bodenforschung 53, 1966 mit Witigo Stengel-Rutkowski: Beiträge zur Tektonik des nordwestlichen Vorlandes des basaltischen Vogelsberges, insbesondere des Amöneburger Beckens, Abhandlungen des Hessischen Landesamts für Bodenforschung 47, 1964 mit anderen: Konzept zur Ermittlung der Schutzfunktion der Grundwasserüberdeckung, Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe 1995 Erläuterungen zur Karte der Mineral- und Heilwasservorkommen in Hessen 1:300.000, Hessisches Landesamt für Bodenforschung 1985 Beiträge zur Hydrochemie der Tiefenwasser, Zeitschrift Deutsche Geologische Gesellschaft, Band 121, 1969, S. 19–44 Bemerkungen zur Herkunft der Salinarwässer am Taunusrand, Geologisches Jahrbuch Hessen, Band 105, 1977, S. 211–221
Literatur Bernd Leßmann: Nachruf Bernward Hölting. In: Geologisches Jahrbuch Hessen. . Band 139, 2018, S. 231–235
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Einzelnachweise
Kategorie:Geologe (20. Jahrhundert) Kategorie:Geologe (21. Jahrhundert) Kategorie:Hochschullehrer (Philipps-Universität Marburg) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1930 Kategorie:Gestorben 2015 Kategorie:Mann Kategorie:Korporierter im CV