rechts|40px In der Liste der Kulturdenkmale in Weikersheim sind die Kulturdenkmale der Stadt Weikersheim im Main-Tauber-Kreis in Baden-Württemberg aufgelistet.
Legende
Kulturdenkmale nach Ortsteilen
Elpersheim Bau-, Kunst- und Kulturdenkmale in Elpersheim mit dem Dorf Elpersheim () und dem Wohnplatz Kreuzstraße (auch Gewerbegebiet Tauberhöhe) ():
Haagen Bau-, Kunst- und Kulturdenkmale in Haagen mit dem Dorf Haagen ():
Honsbronn Bau-, Kunst- und Kulturdenkmale in Honsbronn mit dem Dorf Honsbronn () und dem Weiler Bronn ():
Laudenbach Bau-, Kunst- und Kulturdenkmale in Laudenbach mit dem Dorf Laudenbach () und dem Wohnplatz Bergkirche ():
Nassau Bau-, Kunst- und Kulturdenkmale in Nassau mit dem Dorf Nassau (), dem Weiler Lichtenhöfe () und dem Gehöft Louisgarde ():
Neubronn Bau-, Kunst- und Kulturdenkmale in Neubronn mit dem Dorf Neubronn () und dem Weiler Oberndorf ():
Queckbronn Bau-, Kunst- und Kulturdenkmale in Queckbronn mit dem Dorf Queckbronn ():
Schäftersheim Bau-, Kunst- und Kulturdenkmale in Schäftersheim mit dem Dorf Schäftersheim () und dem im Juli 1992 abgebrannte Gehöft Scheinhardtsmühle ():
Weikersheim Weikersheim liegt in der eindrucksvoll durch die Steinriegellagen geprägten Kulturlandschaft des Taubergrundes. Ausgangspunkt der Siedlung war eine im 12. Jh. gegründete Wasserburg, die im 16. und 17. Jh. zum hohenlohischen Residenzschloss ausgebaut wurde. Der mittelalterliche Bergfried ist heute noch ein Wahrzeichen der Stadt. Der Renaissancebau im Westen der Stadt erhielt im 18. Jh. eine umfangreiche Gartenanlage, die bis heute stadtbildprägend wirkt. Die ebenfalls im 18. Jh. errichtete Schlossbrücke und die viertelkreisförmigen Arkadenbauten sind die Verbindungselemente zum Marktplatz und damit zur bürgerlichen Stadt im Osten. Diese hatte schon 1313 Stadtrecht erhalten und war ummauert worden. Ein Großteil der Mauer mit ehemaligem Graben sowie einzelne Stadttürme wie der Gänsturm oder die „blaue Kappe“ sind erhalten. Als hohenlohische Residenz wurde die mittelalterliche Stadtanlage im 17. und 18. Jh. systematisch barocken Ideen angepasst. Glanzstück dieses Stadtumbaus ist der Marktplatz. Mit einer vereinheitlichenden Bebauung wurde ihm im besonderen Maße eine barocke Stadtgestalt als formalem und funktionalem Vorplatz bzw. Ehrenhof des Schlosses gegeben. In der bürgerlichen Stadt, die durch die Marktstraße als Hauptdurchgangsachse sowie durch zahlreiche kleine und teils verwinkelte Nebengassen noch mittelalterlich bestimmt war, beschränkte sich barocker Planungswille auf die Überformung von Fassaden und Neubauten, nicht aber eine völlige Neuordnung des Stadtgrundrisses. Die Bausubstanz der Weingärtner- und Ackerbürgerhäuser stammt überwiegend aus dem 16. bis 18. Jh. Fachwerk bildet das dominierende Baumaterial, das aber in der Regel den damaligen Gestaltvorstellungen zufolge unter Putz liegt. Eine besondere bauliche Dominante bildet neben dem Schloss auch die im 15. Jh. erbaute Stadtkirche mit ihrem Turm. Südlich an die ummauerte Stadt grenzt ein kleineres Stadterweiterungsgebiet des frühen 19. Jhs. an, das in seiner Geschlossenheit noch gut nachzuvollziehen ist. Die Besonderheit der Stadtanlage kennzeichnet Georg Dehio zu Beginn des 20. Jhs.: “Die Entwicklung einer kleinfürstlichen Residenz vom Ende des 16. bis Mitte des 18. Jhs. liegt mit einer Anschaulichkeit vor Augen, wie sie so ungetrübt kaum wiederzufinden ist”.
Ehemalige Kulturdenkmale Elpersheim
Haagen
Honsbronn
Laudenbach
Weikersheim
Weblinks
Webseite der Stadt Weikersheim über Denkmalpflege
Quellen
! Weikersheim Kulturdenkmaler Weikersheim