Bresles ist eine französische Gemeinde mit Einwohnern (Stand ) im Département Oise in der Region Hauts-de-France. Sie gehört zum Arrondissement Beauvais und zum Kanton Mouy.
Geographie Die Gemeinde am Übergang der Hochfläche des Plateau picard zum Tal des Thérain liegt rund zwölf Kilometer östlich von Beauvais. Sie wird im Norden von der als Schnellstraße ausgebauten Route nationale 31 (Europastraße E46) von Rouen nach Reims umgangen. Der Süden des Gemeindegebiets wird von der Trye, einem kleinen linken Zufluss des Thérain, durchflossen; hier liegen auch verschiedene Sumpfgebiete (Grand Marais, Petit Marais, Marais des Cent Mines mit früheren Kiesgruben), die heute teilweise für den Anbau von Brunnenkresse genutzt werden. Die Bahnstrecke von Rochy-Condé nach Soissons ist bis Bresles noch vorhanden, nach Osten aber aufgelassen.
Geschichte 1834 wurde in Bresles eine Zuckerfabrik eröffnet, in der Zuckerrüben verarbeitet wurden; der Betrieb wurde 1997 eingestellt, die Gebäude anschließend abgebrochen.
Einwohner Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2010 2021 Einwohner 2695 2975 3195 3180 3653 3749 4260 3993 Quellen: Cassini und INSEE
Sehenswürdigkeiten Kirche Saint-GervaisSaint-Prothais (ab 11. Jahrhundert, seit 1988 als Monument historique klassifiziert).clochers.org Burgruine Bresles (1212) Schloss Bresles (16. Jahrhundert, Monument historique 1986), Schloss der Bischöfe von Beauvais.
mini|links|hochkant|Kirche Saint-Gervais-Saint-Protais mini|hochkant|Bresles um 1900
Persönlichkeiten Philipp von Dreux (1158–1217) ließ das Anwesen Bresles 1212 befestigen Louis de Villiers de l’Isle-Adam (Bischof 1497–1521) ließ das Schloss ab 1498 errichten Kardinal Toussaint de Forbin de Janson (1631–1713) ließ das Schloss 1699–1708 neu bauen Jacques Doriot (1898–1945), Politiker, geboren in Bresles
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