Helmut Bechert (* 1. Januar 1933 in Allenstein, Ostpreußen) ist ein deutscher ehemaliger Offizier. Er war Oberst und Abteilungsleiter im Ministerium für Staatssicherheit (MfS) der DDR.
Der Sohn eines Automechanikers schloss 1956 ein Studium an der Karl-Marx-Universität Leipzig als Diplom-Journalist ab. Im selben Jahr trat er in die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED) ein und wurde vom MfS in der Abteilung Agitation eingestellt. 1971 wurde Bechert stellvertretender Leiter und 1975 Leiter der Abteilung Agitation. 1976 wurde er an der Juristischen Hochschule des MfS in Potsdam-Eiche mit einer Kollektivdissertation zum Linksextremismus in der Bundesrepublik DeutschlandHelmut Bechert; Gerhard Zirke; Fritz Meyer; Reckhart Härtel: Wesen und Rolle in der BRD und in Westberlin existierender pseudorevolutionärer linksextremistischer Kräfte und Gruppen, Dissertation JHS Potsdam 1976; BStU, MfS, JHS 21860 zum Dr. jur. promoviert in der Aufstellung der Promotionen an der Juristischen Hochschule des MfS und erreichte 1977 den Rang eines Obersts. Von 1985 bis 1989 war Bechert als Offizier im besonderen Einsatz stellvertretender Leiter der Abteilung Presse des Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten der DDR.Helmut Bechert im MfS-Handbuch „Anatomie der Staatssicherheit Geschichte, Struktur und Methoden“
Literatur
Einzelnachweise
Kategorie:Oberst des Ministeriums für Staatssicherheit Kategorie:SED-Mitglied Kategorie:DDR-Bürger Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1933 Kategorie:Mann