Timoteo Hikmat Beylouni (* 18. November 1945 in Aleppo, Völkerbundmandat für Syrien und Libanon, heute Syrien; † 30. Juli 2026 in Caracas, Venezuela) war ein syrischer Geistlicher und syrisch-katholischer Exarch von Venezuela.

Leben Timoteo Hikmat Beylouni besuchte zuerst das Terra Sancta College in Westjerusalem und ab 1959 das Kleine Seminar Notre Dame de la Délivrance im Kloster Charfet im Libanon. Anschließend studierte er Philosophie und Katholische Theologie an der Heilig-Geist-Universität Kaslik. Am 26. November 1972 empfing er in der Pfarrkirche Saint Ephrem in Aleppo durch Erzbischof Denys Philippe Beilouné das Sakrament der Priesterweihe für die syrisch-katholische Erzeparchie Aleppo.

Nach der Priesterweihe war Beylouni zunächst als Seelsorger in der Pfarrei Saint Ephrem in Aleppo tätig, bevor er Pfarrvikar der Kathedrale St. Georg in Beirut und Sekretär des Kirchengerichts der Erzeparchie Beirut wurde. 1990 wurde er nach Venezuela entsandt, wo er zuerst als Pfarrvikar der Kathedrale Nuestra Señora de La Asunción in Maracay wurde. Ab 1997 war er Pfarrer des Heiligtums Santuario Nuestra Señora del Amparo in Puerto La Cruz im Bistum Barcelona. Zudem fungierte er ab 1999 als Bischofsvikar für die Menschenrechte im Bistum Barcelona und ab 2006 auch als Protosynkellos des Apostolischen Exarchats Venezuela. Außerdem wirkte er als Kaplan am Instituto Autónomo de la Policía Municipal in Barcelona. Am 23. Juli 1999 erhielt er den Titel eines Chorbischofs. Darüber hinaus gründete er 1992 die Zeitschrift Huracanes Espirituales, für die er in der Folge auch regelmäßig Artikel schrieb.

Am 1. März 2011 ernannte ihn Papst Benedikt XVI. zum Titularbischof von Sabrata und bestellte ihn zum syrisch-katholischen Exarchen von Venezuela. Der syrisch-katholische Patriarch von Antiochia, Ignatius Joseph III. Younan, spendete ihm am 22. Mai desselben Jahres in der Mariä-Himmelfahrt-Kathedrale in Aleppo die Bischofsweihe; Mitkonsekratoren waren der Erzbischof von Aleppo, Denys Antoine Chahda, dessen Amtsvorgänger Denys Raboula Antoine Beylouni, der Erzbischof von Mosul, Basile Georges Casmoussa, und der Erzbischof von Homs, Théophile Georges Kassab. Die Amtseinführung erfolgte am 5. Juni 2011. Beylouni gehörte zu den Ersten, die sich digitaler Medien zur Evangelisierung bedienten. Darüber hinaus gehörte er in der Venezolanischen Bischofskonferenz der Kommission für die Familie an.

Beylouni starb im Juli 2026 im Alter von 80 Jahren in der Clinica San Bernardino in Caracas.

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