mini|Blick auf Schignano mit dem Monte Comana im Hintergrund mini|Comersee und Monte San Zeno Schignano ist eine norditalienische Gemeinde (comune) mit Einwohnern (Stand ) in Val d’Intelvi in der Provinz Como in der Lombardei.
Geographie Die Gemeinde liegt etwa 12,5 Kilometer nordnordöstlich von Como im Val d’Intelvi an der Schweizer Grenze zum Kanton Tessin. Wenige Kilometer östlich liegt der Comer See. Der höchste Punkt des Gemeindegebietes befindet sich am Sasso Gordona auf 1410 Meter ü. M Höhe.
Die Gemeinde umfasst verschiedene Fraktionen Almanno, Molobio, Occagno, Ovrascio, Posa, Perla, Retegno, Vesbio und befindet sich in einem Talkessel, umgeben von den Bergen: Gringo, Monte Comana, Treviglio, Pizzo della Croce (der höchste mit 1491 m ü. M.), und Monte San Zeno.
Die Nachbargemeinden sind Argegno, Brienno, Breggia (Schweiz), Carate Urio, Centro Valle Intelvi, Cerano d’Intelvi, Dizzasco und Moltrasio.
Geschichte In der Gemeinde wurde ein Schwert mit Scheide gefunden. Das Eisen des Schwertes kann auf das Jahr 120 v. Chr. herum datiert werden, heute ist es im archäologischen Museum Paolo Giovio von Como zu besichtigen.
Bevölkerung Bevölkerungsentwicklung Jahr 1751 1805 1853 1901 1911 1931 1951 1971 1991 2001 2011 2020 Einwohner 697 1024 1954 2007 2595 1633 1336 1006 901 935 874 873
Gemeindepartnerschaft Saint-Amé, Département Vosges, Frankreich (seit 1988) Cermenate, Provinz Como, Italien
Sehenswürdigkeiten Kirche San Giovanni BattistaKirche San Giovanni Battista (Foto) auf lombardiabeniculturali.it Kirche Santa Maria AssuntaKirche Santa Maria Assunta (Foto) Oratorium San GiuseppeOratorium San Giuseppe (Foto)
Persönlichkeiten Antonio Peduzzi (* um 1675 in Bologna; † 4. März 1735 in Wien), (Herkunftsort Schignano), Maler, Architekt, Ingenieur, Theaterarchitekt, kaiserlicher Hofbaumeister, kaiserlicher IngenieurAntonio Beduzzi in uibk.ac.at/aia (abgerufen am: 31. März 2016.) Giuseppe Peduzzi (* um 1725 in Schignano; erwähnt 1760/1785, † in der Stadt Gattschina), Baumeister. Er leitete die Bauarbeiten für das Schloss Gattschina, das von Antonio Rinaldi entworfen wurde. Ab 1772 war dort auch Felice Lamoni aus Muzzano TI mit Stuckarbeiten beschäftigt (Weißer Saal).
Fotos
Literatur Cesara Giobbi Zanotta: Schignano Intelvi. 1964, S. 30–32. Marco Lazzati: La Valle Intelvi, le origini, la storia, l’arte, il paesaggio, gli artisti comacini. Milano 1986. Andrea Spiriti, Maria Cristina Terzaghi, Giovanna Virgilio: Guide della Provincia di Como. Da Cernobbio alla Valle Intelvi. Como 1997.
Weblinks
La Valle Intelvi auf lavalleintelvi.info Schignano auf lombardiabeniculturali.it Schignano auf lombardia.indettaglio.it Schignano auf comuni-italiani.it Schignano auf tuttitalia.it
Einzelnachweise
Kategorie:Ort in der Lombardei