Die Junkers K 43 entstand als militärische Variante des Frachtflugzeuges Junkers W 34 des deutschen Herstellers Junkers Ende der 1920er-Jahre. Bei der Bezeichnung wurde lediglich die Reihenfolge der Ziffern der Typenbezeichnung gedreht.Günter Schmitt: Junkers und seine Flugzeuge. Transpress, Berlin 1986, ISBN 3-344-00192-2, S. 157.
Geschichte Konzipiert wurde die Junkers K 43 als Fotoaufklärer und als leichter Bomber. Produziert wurde sie im Junkers-Zweigwerk Limhamn in Schweden, welches somit eine weitere Zivilflugzeugadaption für militärische Verwendungen anbieten konnte. Rund 20 dieser Maschinen wurden nach Südamerika exportiert. Ausländische Abnehmer waren Argentinien (5), Kolumbien, Bolivien, Finnland (6) und Portugal (5). Die in Kolumbien eingesetzten Maschinen trugen aufgrund ihrer Triebwerksmodifikationen die Bezeichnungen Junkers K 43 do und Junkers K 43 fy. Die Maschinen für Finnland wurden als Junkers K 43 fa und die Flugzeuge für Portugal ebenfalls als Junkers K 43 fy bezeichnet.
Technische Daten mini|Dreiseitenansicht mit Schussbereich der Abwehrbewaffnung Kenngröße Daten der Junkers K 43 Besatzung 2–4 Länge 10,50 m Spannweite 17,75 m Höhe 3,50 m Flügelfläche 44,00 m² Flügelstreckung 7,2 Rüstmasse 1725 kg Startmasse 3225 kg Höchstgeschwindigkeit 215 km/h Dauergeschwindigkeit 205 km/h Landegeschwindigkeit 115 km/h Steigzeit auf 2000 m 12,7 min Steigleistung 2,60 m/s Dienstgipfelhöhe 6250 m Reichweite 800–1200 km Triebwerk 1 × BMW Hornet mit , Neunzylinder-Sternmotor, 27,7 Liter, luftgekühlt (Lizenzbau des Pratt & Whitney Hornet A) Bewaffnung 2 Maschinengewehre
Siehe auch Liste von Flugzeugtypen
Weblinks Junkers K 43 auf Junkers.de
Einzelnachweise
Kategorie:Bomber Kategorie:Aufklärungsflugzeug K 43 Kategorie:Einmotoriges Flugzeug mit Kolbenmotor Kategorie:Erstflug 1927
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