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Die Liste gibt den Fortschreibungsstand vom 22. September 2017 wieder und umfasst 26 Baudenkmäler. mini|325px|Ortsmitte von Bischofsmais
Baudenkmäler nach Ortsteilen Bischofsmais
Fahrnbach
Ginselsried
Habischried
Hartwachsried
Hermannsried
Hochdorf
Oberried
Ritzmais
Sankt Hermann Ensemble Weiler Sankt Hermann (Aktennummer E-2-76-116-2)
Das Ensemble umfasst die Wallfahrtsbauten von Sankt Hermann, Kirche St. Bartholomäus, Brunnenkapelle und Holzkapelle. Die Überzeugung, dass die Fundamente der heutigen Holzkapelle im Südwesteck des Ensembles noch von der Eremitenzelle des seligen Hermann herrühren, war Anlass für die Entstehung der Wallfahrtsbauten des 17. Jahrhunderts. Zugleich wurde damit die Erinnerung an einen Rodungsvorgang des 14. Jahrhunderts wachgehalten, den der von Niederaltaich ausgehende, 1326 wohl in Rinchnach verstorbene Mönch Hermann betrieben hatte. Auch die Namen Hermannsbach und Hermannsried verweisen auf seine Tätigkeit in der Umgebung von Bischofsmais, wo im 12. Jahrhundert im Auftrag des Passauer Bischofs schon gerodet worden war und im 14. Jahrhundert erneut die Rodungsarbeit der Benediktiner einsetzte. Als man später beobachtete, dass die neben der Einsiedelei entspringende Quelle Heilwirkung bei Augenleiden zeitigte, ließ der Pfleger von Weißenstein, Hans Hund, 1611 eine Brunnenkapelle mit Kuppel errichten. Darüber hinaus machte eine nach dem Dreißigjährigen Krieg entstandene Wallfahrt die größere, 1656 begonnene und 1677 geweihte Kirche notwendig. Betreuungsort war Bischofsmais, woran heute noch die Blickverbindung erinnert.
Seiboldsried vorm Wald
Unterbreitenau
Ehemalige Baudenkmäler
Siehe auch Liste der Bodendenkmäler in Bischofsmais
Anmerkungen
Literatur
Weblinks
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