Fridolin Jehle (* 19. April 1908 in Säckingen; † 29. April 1976 in Freiburg im Breisgau) war ein deutscher Historiker und Heimatforscher.

Leben Fridolin Jehle studierte in Basel, Freiburg im Breisgau und in Wien. Dort studierte er Geschichte und Klassische Philologie. Den Doktortitel erwarb er 1931 in Wien mit der Dissertation Die Entwicklung der rechtlichen Beziehungen zwischen Stift und Stadt Säckingen. Er befasste sich bis zu seinem Tod 1976 mit der Geschichte seiner Heimat und verfasste darüber zahlreiche Schriften und Aufsätze. Von 1946 bis 1950 war er Bürgermeister der Stadt Säckingen. Er war Mitglied in der Fricktalisch-Badischen Vereinigung für Heimatkunde. 1974 war er Teilnehmer der Gründungsversammlung des Geschichtsverein Hochrhein.

Fridolin Jehle starb 1976 nach schwerer Krankheit im Universitätsklinikum Freiburg. Er wurde auf dem Säckinger Waldfriedhof beigesetzt. Die Historikerin Adelheid Enderle-Jehle ist seine Tochter.

Schriften (Auswahl) Die Geschichte von Stift und Stadt Säckingen, 1968 Geschichte der Stadt Laufenburg, Manuskript, (erschien 1979 als Buch) St. Fridolin, sein Werk und seine Ausstrahlung Zahlreiche Zeitungsartikel Wehr – Eine Ortsgeschichte mit Beiträgen von Erich F. Hampich und Dr. Ludwig Schnitzler, Wehr (Baden) 1969 Mit Anton Englert: Geschichte der Gemeinde Dogern Gemeinde Dogern (Hrsg.), 1978

Ehrungen In Bad Säckingen ist der Fridolin-Jehle-Weg nach ihm benannt.

Literatur Albin Müller: Dr. Fridolin Jehle, Säckingen : 1908-1976. (Nachruf). In: Vom Jura zum Schwarzwald, 50. Jahrgang (1976), S. 5–14 e-periodica

Weblinks Artikel in der Badischen Zeitung: Münsterforscher aus Leidenschaft Werkverzeichnis auf opac.regesta-imperii.de Forschung und Publikationen Fricktalisch-Badische Vereinigung für Heimatkunde

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