Achim Schmidtchen (* 25. April 1928 in Wurgwitz bei Freital; † 18. Dezember 1997 in Dresden) war ein deutscher Schauspieler.
Leben Schmidtchen begann in einer Laientheatergruppe und absolvierte dann eine Schauspielausbildung an der Akademie für Musik und Theater in Dresden, unter anderem bei Erich Ponto. Nach seinem Theaterdebüt in Bautzen spielte er 1947/48 an der Dresdner Volksbühne, dann in Lübeck und Freiburg im Breisgau. 1952 und 1953 spielte er die Rolle des Fred Santer, bei den Karl-May-Spielen Bad Segeberg. Von 1956 bis 1958 war er am Deutschen Nationaltheater in Weimar engagiert, von 1958 bis 1971 beim Schauspiel Leipzig und von 1971 bis 1992 am Staatstheater Dresden. Seit Ende der 1950er Jahre war er auch gelegentlich in Film und Fernsehen zu sehen.
Er war mit der Schauspielerin Regina Jeske verheiratet.
Filmographie 1959: Doktor Wanner (TV) – Regie: Hans Michael Richter 1960: Silvesterpunsch – Regie: Günter Reisch 1961: Der Arzt von Bothenow – Regie: Johannes Knittel 1961: Gewissen in Aufruhr (TV, 5 Teile) – Regie: Hans-Joachim Kasprzik, Günter Reisch 1963: For Eyes Only – Regie: János Veiczi 1965: König Drosselbart – Regie: Walter Beck 1965: Solange Leben in mir ist – Regie: Günter Reisch 1965: Berlin um die Ecke – Regie: Gerhard Klein 1965: Aus dem Tagebuch eines Minderjährigen (TV-Serie) – Regie: Klaus Gendries 1966: Schatten über Notre Dame (TV, 4 Teile) – Regie: Kurt Jung-Alsen 1967: Die gefrorenen Blitze – Regie: János Veiczi 1968: Ich war neunzehn – Regie: Konrad Wolf 1969/71: Befreiung () – Regie: Juri Oserow 1969: Rendezvous mit unbekannt (TV-Serie) – Regie: János Veiczi 1970: Im Spannungsfeld – Regie: Siegfried Kühn 1970: Jeder stirbt für sich allein (Fernsehfilm, 3 Teile) – Regie: Hans-Joachim Kasprzik 1970: Ich – Axel Cäsar Springer (TV, 5 Teile) – Regie: Achim Hübner 1973: Das zweite Leben des Friedrich Wilhelm Georg Platow – Regie: Siegfried Kühn 1973: Stülpner-Legende (TV, 7 Teile) – Regie: Walter Beck 1973: Polizeiruf 110: Eine Madonna zuviel (TV-Reihe) – Regie: Helmut Krätzig 1977: Soldaten der Freiheit () – Regie: Juri Oserow 1978: Volpone (TV) – Regie: Annelies Thomas 1983: Fariaho – Regie: Roland Gräf 1983: Der Staatsanwalt hat das Wort: Das Bleiglasfenster (TV-Reihe) – Regie: Horst Zaeske 1989: Polizeiruf 110: Trio zu viert (TV-Reihe) – Regie: Edgar Kaufmann 1992: Karl May (TV, 6 Teile) – Regie: Klaus Überall
Synchronsprecher 1958: J. Kirjew als Sobolew in Nächtliche Jagd
Literatur Frank-Burkhard Habel, Volker Wachter: Das große Lexikon der DDR-Stars. Die Schauspieler aus Film und Fernsehen. Erweiterte Neuausgabe. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2002, ISBN 3-89602-391-8.
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