Friedrich Georg Hartmann (* 18. März 1802 in Hannover; † 20. April 1876 ebenda)Waldemar R. Röhrbein: HARTMANN, (2) Friedrich Georg. In: Dirk Böttcher, Klaus Mlynek, Waldemar R. Röhrbein, Hugo Thielen: Hannoversches Biographisches Lexikon. Von den Anfängen bis in die Gegenwart. Schlütersche, Hannover 2002, ISBN 3-87706-706-9, S. 152f.; online über Google-BücherDavon abweichend wird der Sterbeort Hildesheim genannt; vergleiche Helmut Zimmermann: Hartmannstraße, in ders.: Die Straßennamen der Landeshauptstadt Hannover. Verlag Hahnsche Buchhandlung, Hannover 1992, ISBN 3-7752-6120-6, S. 107 war ein deutscher Verwaltungsjurist, Königlich Hannoverscher Staatsrat sowie Eisenbahndirektor im Königreich Hannover.

Leben Friedrich Georg Hartmann erhielt durch sein Studium den Titel Dr. jur. Der „Hofsekretär“ wurde 1841 Mitglied der Königlich Hannoverschen Eisenbahnkommission und zwei Jahre später Mitglied der Königlichen Eisenbahndirektion, die aus der ehemaligen Kommission hervorgegangen war und aus drei gleichberechtigten Mitgliedern bestand. Neben Hartmann war der hannoversche Unternehmer, Politiker und Kunstsammler Bernhard Hausmann ebenfalls Mitglied der Direktion.Hugo Thielen: Hausmann, (1) David Conrad Bernhard. In: Stadtlexikon Hannover, S. 203f.

Nachdem diese Gleichberechtigung aufgehoben wurde, wurde Hartmann 1851 zum alleinigen Vorstand bestimmt sowie zum Generaldirektor der Eisenbahn, der ab 1852 dann auch die Zuständigkeit für das gesamte Telegrafenwesen des Königreichs übernahm.

Hartmann war Mitglied des Königlich Hannoverschen Staatsrates, dort in der Abteilung für Inneres. Er wurde darüber hinaus als Deputierter für die Stadt Leer in die Ständeversammlung des Königreichs Hannover gewählt.

1866, nach der Annexion des Königreichs durch Preußen während des Deutschen Krieges, wurde Hartmann aus dem Dienst entlassen.Waldemar R. Röhrbein: Hartmann, Friedrich Georg. In: Stadtlexikon Hannover, S. 271

Auszeichnungen Friedrich Georg Hartmann wurde geehrt mit der Verleihung des Roten Adlerordens sowie des „rumänischen St.-Annen-Ordens“.

Hartmannstraße Im Folgejahr nach dem Tode Hartmanns wurde der Teil der 1898 angelegten Seestraße in der Südstadt von Hannover, der von der Seilerstraße zur Krausenstraße führt, „1903 umbenannt nach dem letzten Königlich Hannoverschen Generaldirektor der Eisenbahnen und Telegraphen“.Helmut Zimmermann: Hartmannstraße, in ders.: Die Straßennamen der Landeshauptstadt Hannover. Verlag Hahnsche Buchhandlung, Hannover 1992, ISBN 3-7752-6120-6, S. 107

Literatur Waldemar R. Röhrbein: Eisenbahn. In: Klaus Mlynek, Waldemar R. Röhrbein (Hrsg.) u. a.: Stadtlexikon Hannover. Von den Anfängen bis in die Gegenwart. Schlütersche, Hannover 2009, ISBN 978-3-89993-662-9, S. 153–156.

Anmerkungen

Einzelnachweise

Kategorie:Verwaltungsjurist Kategorie:Mitglied des Hannoverschen Staatsrats Kategorie:Mitglied der Zweiten Kammer der Ständeversammlung des Königreichs Hannover Kategorie:Manager (Schienenverkehr) Kategorie:Träger des Roten Adlerordens (Ausprägung unbekannt) Kategorie:Träger des Ordens der Heiligen Anna Kategorie:Kommandeur I. Klasse des Guelphen-Ordens Kategorie:Person (Hannover) Kategorie:Person (Leer (Ostfriesland)) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1802 Kategorie:Gestorben 1876 Kategorie:Mann