ask.fm war eine Website, um Fragen an Benutzer zu stellen. Ein Nutzerkonto für das Stellen und Beantworten von Fragen war nötig, jedoch nicht zur alleinigen Ansicht von Profilen. Die Seite ging am 16. Juni 2010 online, eine Anmeldung war über die Website selbst, Facebook, Twitter oder Vkontakte.ru möglich.Laura Kenins: Latvian Web site at center of cyber-bullying inquiry auf baltictimes.com (englisch), 14. November 2012, abgerufen am 3. März 2014 Der Sitz der Website war zunächst in Riga, ab November 2014 in Irland. auf ask.fm, abgerufen am 3. März 2014 Im Juli 2015 hatte das Portal 160 Millionen Mitglieder. Gegründet wurde ask.fm von Ilja Terebin, Mark Terebin und Oskar Liepins.
Aufbau Auf der Benutzerseite konnte man dem jeweiligen Benutzer eine Frage stellen, ähnlich wie bei Tellonym, das Beantworten war freiwillig. Zum Stellen von Fragen war ein Benutzerkonto seit Juni 2015 obligatorisch, jedoch konnte weiterhin ausgewählt werden, ob der fragende Benutzer anonym bleibt oder nicht. Das nachträgliche Löschen von beantworteten Fragen war ebenfalls möglich. Die Frage erschien erst, wenn sie vom Benutzer beantwortet worden war.Ask.fm auf CrunchBase (englisch), abgerufen am 3. März 2014 Seit Mai 2011 bestand auch die Möglichkeit, mit einem Video auf die Frage zu antworten.commander@giga: auf GIGA Software, 16. Mai 2011, abgerufen am 3. März 2014 Auch gab es die Möglichkeit, ein Bild als Antwort zu verwenden. Dazu zählten seit März 2014 auch animierte GIFs. Der AlexaRank der Website lag im Januar 2015 bei 204. auf Alexa Internet (englisch), abgerufen am 11. Januar 2015 Fragen konnten auch über die mobilen Applikationen (App) von ask.fm gestellt oder beantwortet werden. Diese waren im App Store für Apple-iOS-Geräte und im Google Play Store für Android-Geräte verfügbar. Mit dieser App war ebenfalls das Aufnehmen von Fotos oder Videos zusätzlich zur Textantwort möglich.
Cyber-Mobbing Nachdem die Webseite mit Cyber-Mobbing und mehreren Teenagerselbstmorden in Verbindung gebracht wurde, bei denen die Täter die Anonymität des Dienstes nutzten, um ihre Opfer zu bedrängen, versuchte man im Januar 2015 mit einem safety advisory board gegenzusteuern.Rhiannon Williams: "Ask.fm forms safety advisory board" Telegraph vom 15. Januar 2015Nicola Harley:"Polish girl, 16, found dead at school after complaints of racist bullying after moving to Cornwall" Telegraph vom 18. Mai 2016
Neuer Besitzer und Änderung des Sitzes Am 3. November 2014 veröffentlichte die Website ein Statement, in dem bekannt wurde, dass das Unternehmen einen neuen Besitzer habe und nach Irland verlegt werde. Daher änderten sich die Nutzungsbedingungen und die Datenschutzrichtlinie.
Der neue Besitzer war die InterActiveCorp, zu der auch Tinder gehört.
Einstellung Am 1. Dezember 2024 ging ask.fm vom Netz. Begründet wurde dies mit zuletzt rückläufigen Nutzerzahlen.
Belege
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